Quelle:
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"1:0 - und gut so"
Olympias Stefan Fischer glaubt an ein Wunder
STEFAN FISCHER (27) spielt seit vergangener Saison bei Olympia Kassel, er ist Kapitän des Bezirksligisten. Zuvor war er ein Leben lang für den VfB Süsterfeld aktiv, wie er sagt.
Herr Fischer, schwirrt Ihnen eigentlich derzeit noch etwas anderes im Kopf umher als der KSV Hessen Kassel?
Fischer: Nein. Der KSV Hessen Kassel hat derzeit absolute Priorität.
Taucht er auch in Ihren Träumen auf?
Fischer: In Träumen nicht, aber sonst schon: zuhause, während des Trainings. Immer ist der KSV Thema - und man hofft auf ein Wunder.
Das nach den vergangenen Tagen realistischer geworden ist?
Fischer: Definitiv. Wir haben uns durch die Finalteilnahme beim Turnier der Spielvereinigung Selbstvertrauen geholt. Da haben wir gesehen, dass wir gegen höherklassige Teams mithalten können. Die Erwartungen steigen jetzt.
Zumal der KSV zuletzt verloren hat!
Fischer: Ja, aber das spielt keine Rolle.
Haben Sie schon einmal gegen den KSV gespielt?
Fischer: Ja, mit Süsterfeld. Das war ein tolles Gefühl - zumal wir zweimal unentschieden gespielt haben. Aber es ist klasse, vor einer großen Kulisse zu spielen.
Wie viele Zuschauer erwarten Sie?
Fischer: Ich hoffe, es kommen 800 bis 1000 Zuschauer.
Und was wollen Sie denen bieten?
Fischer: Wir wollen für eine Überraschung sorgen. Manche verstehen darunter ein 0:5. Aber ich sage: Wir gewinnen 1:0 - und gut so.
Kennen Sie die Spieler des KSV?
Fischer: Beyer und Bauer, ja klar. Aber die Neuzugänge kenne ich noch nicht. Ich baue ein Haus, da konnte ich mich noch nicht darum kümmern.
Wie sieht die Taktik aus?
Fischer: Die wird noch besprochen, aber es wird eine Überraschung geben.
30.07.2007