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von country » 29. Nov 2006, 12:12
Selbstverständlich habt ihr recht. Man sollte nicht auf einen Sponsor setzen. Man kann aber trotzdem, das eine tun ohne das andere zu lassen, will sagen Strukturen aufbauen, die verhindern, dass ein Verein "abstürzt", wenn der Hauptsponsor wie im Falle Ahlen, aufgibt. Ich bin nicht so blauäugig zu glauben, das "Heil" hänge an einem Großsponsor, der den Verein anschließend, im Stich läßt. Es ist und bleibt eben eine Frage, wie man mit einem solchen "Großsponsor" umgeht...und was ganz wichtig ist, dass man dabei die vielen "Kleinsponsoren" nicht verprellt. In der BL funktioniert das auch, wenngleich die "Groß- oder Hauptsponsoren" in aller Regel Firmen sind, die, zugegeben, seriöser zu sein scheinen. Negativbeispiele gibt es aber auch. Beispiel "Göttinger Gruppe" (VfB Stuttgart/TeBe Berlin). Letztere gingen mit diesem Sponsor "den Bach runter". Um was es mir dabei ging, ist lediglich so etwas wie "eine Anschubfinanzierung", einen Aufschwung zu generieren, der dann auch ohne diesen Sponsor, sollte er abspringen, dauerhaft trägt. Und das setzt voraus, dass man entsprechende Sicherungen etc. einbaut.
Alles andere wäre "tödlich" für einen Verein. Die Gefahr für Wehen und Hoffenheim, sollten die beiden "Krösuse" einmal abspringen, sehe ich auch. Aber auch nur deshalb, da diese beiden Vereine weder eine Tradition noch Fankultur haben und "künstlich" hochgepuscht" wurden. Andererseits zeigt das Beispiel Unterhaching, dass auch ein kleiner Club, zunächst ohne große Tradition und Fans, solide geführt, höherklassigen Fußball spielen kann.