solange das Auestadion nicht unter Heil Hitler Rufen abgefac

Alles rund um die 1. Mannschaft unserer Löwen.
Bernd RWS 82
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Beitrag von Bernd RWS 82 » 12. Dez 2005, 21:22

letztes posting zu diesem thema, weil alleine schon die überschrift dieses thema meinen hals zum platzen bringt :o
niemand streitet ab das es rechtsradikale oder rechtes gedankengut unter ksv fans gibt - das gibt es aber an der arbeit genauso wie in etlichen familien......
gehe mal von einem dutzend auf der nord aus. von wievielen? von 300 oder 500 die immer da sind?? das sind grobe wieviel prozent? diesen prozentsatz an illegalität wirst du in jediglicher gruppierung finden.... sicher nicht in rechtsradikalismus aber bestimmt in anderen delikten..... :o
also werfet nicht den ersten stein wenn man selbst im glashaus sitzen tut :wink:
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"Man kann sich eine neue Freundin suchen, aber keinen neuen Verein !"(Campino)

dynamisch
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Beitrag von dynamisch » 12. Dez 2005, 21:28

Das mit dem nicht-aktiv-werden-wollen des Vorstands hat mir ein ehemaliges Mitglied des Vorstandes erzählt. Seiner Aussage nach wollte der Vorstand nichts gegen rechtsradikale bzw. gewaltbereite Fans unternehmen, es sei denn der Laden brennt. Ist natürlich polemisch formuliert, aber im Kern bestätigt durch einen "Kenner".
Und ich kann sehr wohl Teile einer Gruppe kritisieren, wenn diese Gruppe ein solches Verhalten toleriert. Ich kritisiere den KSV nicht, weil es solche Fans gibt, sondern weil nichts unternommen wird (oder nennt doch mal Beispiele der letzten - sagen wir 10 - Jahre, wo überzeugend gegen Gewalt unjd Rechtsradikalismus beimk KSV vorgegangen wurde. Dafür muss ich kein Kenner sein. Denn anscheinend stimmt es ja doch, dass es solche Leute im Auestadion gibt.
Zu meinem Verein: Sollte bei Dynamo-Veranstaltungen Gewalt auftreten, wird eingegriffen, ich würde sogar behaupten, dass das die Mehrheit der Abnwesenden tun würde, der Vorstand sowieso. Sollten Mitglieder gewaltbereit oder rechtsradikal auftreten, so erhielten diese Hausverbot, würde ihnen die Mitgliedschaft entzogen. Und würden Leute bei Dynamo-Veranstaltungen Scheiße bauen, dann würde ich das in unserem Heft genauso anprangern (was ich auch schon ge4tan habe, was Sexismus angeht), wie ich das nun bei eurem Verein getan habe.
Eine aktive Distanzierung von Seiten der Mehrheit der KSV Fans von solchen Leuten wäre ja mal eine Diskussion wert, oder?
Zur Überschrift: Wie viele Vereine in Deutschland kennt ihr, die die eigenen Fans auffordern, zu Hause zu bleiben bei Auswärtsspielen? Ist das besonders schlau als Reaktion? Natürlich ist mein Artikel polemisch, aber anders bekommt man anscheinend keine Reaktion (wie gesagt, meine Anfrage bei der Geschäftsstelle wurde nicht beantwortet).
Positive Beispiele, was ein Verein und auch Fans machen können, wenn in ihren Reihen solche Probleme bestehen, gibt es genug (z.B. Bündnis Aktiver Fans, Faninitiativen von Schalke, die Fanpolitik von Hannover 96 in den 90er Jahren). Aber hier erscheint es einfacher, Kritiker abzukanzeln, weil sie von außerhalb kommen.
Also können wir bei der Sache bleiben, nämlich die Vorfälle, die dazu führten, dass der Vorstand auf eine doch recht einmalige Idee gekommen ist (nicht zu vergessen der Vorfall in der Starßenbahzn)?!
Voller Hoffnung
CV

Zuppler
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Beitrag von Zuppler » 12. Dez 2005, 21:43

Bei diesem ehemaligen Vorstandsmitglied, der im übrigen den meisten Fans bekannt sein dürfte, kann es sich nur um einen in seiner Eitelkeit gekränkten Menschen handeln der momentan daran arbeitet einen anderen nordhessischen Großverein an den Rand des wirtschaftlichen Ruins zu bringen.

Außerdem hat die Empfehlung des Vorstandes des KSV Hessen Kassel den Auswärtsfahrten fern zu bleiben nichts mit Rechtsradikalismus zu tun. Sondern war sie vielmehr als Selbstschutz gemeint um nicht durch "übermotivierte" Fans, denen die Benachteiligung der Schiris gegenüber unserer Mannschaft gehörig gegen den Strich ging, weiter in den Focus zu geraten. Und so sollten weitere Sanktionen gegen den Verein vermieden werden.

Aber zumindest das hätte man recherchieren müssen wenn man sich mit einem solchen Bericht so weit aus dem Fenster lehnt.
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DLT
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Beitrag von DLT » 12. Dez 2005, 22:21

Wenn ich hier die beschönigenden Worte des Herrn CV lese, muß ich unweigerlich an die "Wendehälse" nach der Grenzöffnung denke. "Nein, wir waren nie in der Stasi. Wir haben nie was böses gemacht oder gewollt, daß wurde alles falsch verstanden...blablabla". Vielleicht ein typisch linkes Problem ?
Fakt: Herr CV versucht, die öffentlich verurteilten und beleidigten Fans zu besämftigen. Ich weiß nicht wie viele Leser dieses linke Schmierblatt Dynamo hat, ich weiß nur, daß 99,99% der Leser nicht hier im Forum die beschönigenden Wort des Herr CV lesen, für diese bleibt es beim abgedruckten Text, für diese sind alles KSV Fans hirnlose Nazis, die unschuldige Väter vermöbeln und Spielfelder stürmen. Wenn KSV Fan xy morgen an der Arbeit oder irgendwoauchimmer wo er als KSV Fan bekannt ist, und wo Leser des Schmierblattes sind, erscheint, wird er als der rauchbombemlegende Nazi gesehen, weil diese Personen ja nicht die beschönigende Version gelesen haben.
Es sei denn, Herr CV wäre bereit, seine beschönigenden Worte in der nächsten Ausgabe des Schmierblattes abzudrucken, sozusagen als freiwillge Richtigstellung.
Jedenfalls möchte ich mich weiterhin öffentlich als KSV Fan outen können, ohne unweigerlich mit dem braunen Mist in Verbindung gebracht zu werden.

Krümel
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Beitrag von Krümel » 12. Dez 2005, 23:35

@cv
ich gehöre zu den letzten, die gewalt als lösung sehen und kommentarlos tolerieren.
allerdings erlebe ich immer öfter, wie "andere" auf menschen mit ksv-schal oder gar kutte reagieren;
warst du im september in der straßenbahn?
ich schon...
ich konnte beobachten wie ein stark alkoholisierter 18jähriger auf seinem weg zum nächsten freien sitzplatz stolperte, dabei ein kind anrempelte und noch bevor er "tschuldigung" sagen konnte eine kopfnuss verpasst bekam - die ihm die nase brach. während er dann mit taschentüchern vorm gesicht ca. 3m entfernt auf seine haltestelle wartete pöbelte der vater des kindes unaufhörlich in richtung aller fans, was für w****** sie sein, das sie alle in den knast gehörten, etc...
die reaktion auf seine provokation will ich weder beschönigen noch entschuldigen oder gutheißen...
allerdings bin ich mir sicher, das der kindsvater zu einem anzugträger oder einer oma die seinen sohn anrempelt nicht so ausfallend geworden wäre. eher hätte er die entschuldigung abgewartet und dann so was wie "macht nix, is ja nix passiert" gesagt.
ksv-fan ( und als solcher in irgendeiner weise erkenntlich), egal welcher "kategorie", muss sich ein dickes fell zulegen um die sprüche der lieben mitmenschen an sich abprallen zu lassen...
und auch wenn die breite masse den anteil an gewaltbereiten/rechtsradikalen toleriert gibt es auch in der fanszene einige, die sich immer wieder deeskalierend einsetzen...

Steffen
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Beitrag von Steffen » 12. Dez 2005, 23:49

find den artikel ja auch nicht sonderlich gut. aber es ist doch so ein bißchen die frage nach henne und ei (wobei die fage hier wohl eindeutig zu beantworten ist). ich denke wir alle wissen, dass es bei uns probleme gab und gibt und auch, dass es eben nicht wie z.b. in hannover gezielte aktionen und maßnahmen gab und das problem zu beseitigen. so entsteht ein bild von den "ksv-fans" dass verzerrt ist und durch solche artikel wie den oben weiter verfestigt wird, an dem leider aber auch ein kleines fünkchen wahrheit ist, auch wenn es vielleicht nur ein gutes dutzend personen handelt.
mit gezielten aktionen von fans und verein gegen rechts oder gewalt oder wie auch immer, wäre übrigens erheblich einfacher solchen leuten wie cv den wind aus den segeln zu nehmen...

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Glowes
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Beitrag von Glowes » 12. Dez 2005, 23:56

Es bestreitet doch niemand, dass es auch Leute mit solchen politischen Tendenzen gibt. Allerdings finde ich die Art und Weise, wie in dem Artikel über "die Fans"geschrieben wird, nicht korrekt. Man sollte das schon etwas differenzierter, wie auf einmal im zweiten Posting von CV geschehen, betrachten. Dazu kommt, dass offenbar Dritte als Quelle dienen und somit Themen angerissen werden (Straßenbahn), die keiner selbst erlebt hat. Das hat dann so ein bißchen den Stille-Post-Effekt. Gerade bei so einem Thema, wo viele sich leicht zu Unrecht verurteilt fühlen können, muss ich sensibler an die Sache herangehen und vor allem genau recherchieren.
Geschimbed äß norr lange nidd geschlohn!

Krümel
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Beitrag von Krümel » 13. Dez 2005, 00:04

stimme steffen und glowes zu...
die probleme in der ksv-fanszene sind nicht neu und nicht unter den tisch zu kehren, aber auch nicht so, wie sie in vielen berichten dargestellt werden. bessere recherche, neutralere formulierungen wären nötig.
das verzerrte bild der ksv-fans trägt viel dazu bei, das eben solche situationen wie eben die in der straßenbahn überhaupt entstehen können.

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