Ohne die Aufstiegshelden?

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Biertrinker
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Ohne die Aufstiegshelden?

Beitrag von Biertrinker » 29. Mai 2006, 23:13

Da kann man echt nur hoffen dass sich die bekannte Krankenkasse beharmherzig zeigt und sich eine Lösung findet. Bauer und Schönewolf sind echte Stützen des Teams die nicht wegbrechen dürfen!

Probleme für die Aufstiegs-Helden
KSV Hessen: Trainingsumfang wird erhöht

Von Frank Ziemke

Kassel. Das große Ziel ist erreicht, nun beginnen die Planungen für die Zukunft. Nach dem Aufstieg in die Fußball-Regionalliga hat beim KSV Hessen Kassel bereits die Arbeit für die neue Spielzeit begonnen. Schließlich dauert es nur fünf Wochen, bis Coach Matthias Hamann seine Mannschaft wieder zum Training bitten will: Am Montag, den 3. Juli, sollen die Löwen mit den Vorbereitungen auf die kommende Saison starten.

Der KSV wird das Abenteuer Regionalliga mit 17 oder 18 Feldspielern angehen. Neben den Torhüter sollen zudemdrei oder vier Perspektivspieler mit der ersten Mannschaft trainieren. Natürlich wird auch der Umfang der Übungseinheiten erhöht. In der Vorbereitungszeit plant Hamann mit zwei Einheiten pro Tag - eine vormittags um 10 Uhr, eine nachmittags zwischen 15 und 16 Uhr. "Wir wollen unabhängiger von Lichtverhältnissen sein", begründet der Coach den frühen Beginn. Von seinen Spielern fordert er im Trainingsverhalten das "Vollprofitum" ein.

Das allerdings wird ausgerechnet bei einigen Aufstiegs-Helden zu Problemen führen. Beispiel Thorsten Bauer. Der Torjäger und Schütze des entscheidenden Treffers beim 1:0-Triumph in Frankfurt ist im Hauptberuf bei einer Krankenkasse tätig. Die Teilnahme am Vormittagstraining ist für ihn illusorisch, nachmittags bereitet der frühe Termin ebenfalls große Probleme. Ähnlich sieht es bei Kapitän Thorsten Schönewolf aus. "Die Spieler können für die Regionalliga natürlich keine Probleme im Job riskieren", weiß Hamann.

Bauer sagt deshalb: "Ich muss erst einmal sehen, wie es weitergeht." Mit dem Arbeitgeber wird es Gespräche geben, um eine Lösung zu finden. Ansonsten könnte es nicht einmal ausgeschlossen sein, dass der KSV ohne den Mann in die Regionalliga startet, der ihn erst dahin geschossen hat.

Bei der Suche nach Verstärkungen steht bisher Sebastian Busch als prominentester Neuzugang fest. Der Mann für das defensive Mittelfeld kehrt nach einem Jahr in Vellmar zurück zu den Löwen. Zudem wurden bereits Alexander Seeger (VfL Kassel), Christoph Osterhold (Korbach) und Tobias Oliev (SSV Sand) verpflichtet. Zumindest vier regionalligatauglicher Verstärkungen sollen aber noch folgen.

29.05.2006 / Ouelle HNA Online

Süd oder Nord? Das ist die Frage
Manches spricht dafür, dass der KSV Hessen in der Regionalliga Nord spielen wird
Kassel. In welcher Gruppe spielt Regionalliga-Aufsteiger KSV Hessen Kassel in der kommenden Saison? Das ist noch immer die Frage: Der Deutsche Fußball-Bund will in den nächsten Tagen eine Entscheidung treffen.

Vieles deutet aber darauf hin, dass der KSV in die Regionalliga Nord gestuft wird. Da dort vier Reserveteams von Bundesligisten den Klassenerhalt geschafft haben und mit Mönchengladbach und Dortmund zwei weitere aus dem Norden aufsteigen, bestünde ein Ungleichgewicht in beiden Ligen an zweiten Mannschaften: Im Süden gibt es derzeit vier. Dieses Ungleichgewicht will der DFB aber vermeiden. Gut möglich, dass die Zweite von Bayer Leverkusen daher in der kommenden Serie in der Süd-Gruppe spielt. Spekuliert wird auch darüber, dass Erfurt von der Nord-Staffel in den Süden wechselt. Auch dann wäre für Kassel Platz im Norden.

Fest steht, wer die 37 Regionalligisten für die kommende Saison sein werden (siehe Grafik). Aufsteiger neben dem KSV sind dabei: Ingolstadt, Reutlingen, Pirmasens, Gladbach II, Dortmund II, Wilhelmshaven, Union Berlin und Magdeburg. Sie nehmen die Plätze der Absteiger ein: Münster, Wattenscheid, Oberhausen, 1. FC Köln II, Chemnitz (Nord-Gruppe), 1860 München II, Trier, Regensburg und Eschborn (Süd-Gruppe). Aus der zweiten Liga stoßen Dresden, Ahlen, Saarbrücken und Siegen in die Regionalligen. Diese in Richtung Liga zwei verlassen haben Augsburg, Koblenz, Essen und Jena. (hag)

29.05.2006 / Quelle HNA Online

Reiherwälder
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Re: Ohne die Aufstiegshelden?

Beitrag von Reiherwälder » 29. Mai 2006, 23:42

Biertrinker hat geschrieben:"Die Spieler können für die Regionalliga natürlich keine Probleme im Job riskieren", weiß Hamann.

Bauer sagt deshalb: "Ich muss erst einmal sehen, wie es weitergeht." Mit dem Arbeitgeber wird es Gespräche geben, um eine Lösung zu finden. Ansonsten könnte es nicht einmal ausgeschlossen sein, dass der KSV ohne den Mann in die Regionalliga startet, der ihn erst dahin geschossen hat.
Na, das wäre echt schlimm, wenn es tatsächlich soweit kommen müsste... zwei Einheiten am Tag, wie soll das generell bei den Leuten funktionieren, die einen sicheren Job haben? 10 Uhr und 15 Uhr, ich glaube nicht, dass die Kompromissbereitschaft der BARMER so weit geht. Selbst unsere Studentenfraktion hätte da ihre Probleme. Semesterferien sind erst später.

Marco
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Beitrag von Marco » 30. Mai 2006, 09:28

Also bezüglich Vollprofitum würde mich ja schonmal interessieren, ob die Spieler dann auch wie Vollprofis bezahlt werden. Man kann doch nicht einfordern, dass die Spieler für zwei Einheiten täglich zur Verfügung stehen (was nicht mal bei allen Bundesligisten der Fall ist) und sie dann nicht auch hauptberuflich beschäftigen. Zudem kann das nicht das Modell sein, um in der Regionalliga "nur" nicht abzusteigen, was mir persönlich für das erste Jahr vollkommen ausreichen würde. Unter den Voraussetzungen muss man schon direkt im gesicherten Mittelfeld mitspielen um in 2 Jahren voll anzugreifen. Anderenfalls wäre es ein riskantes Abenteuer vor allen Dingen für die Spieler. Ich hoffe wirklich nicht, dass wir auf Thorsten verzichten müssen, denn für ihn müssten wir einen anderen teuren Mann verpflichten. Für 10-15 Tore ist Thorsten doch auch in der RL gut, und das ist für die Klasse eine hervorragende Quote.

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Beitrag von KSVFanD.S.P.V » 30. Mai 2006, 09:39

In dem Artikel steht, das sie mit zwei Trainingseinheiten am Tag in die Saisn STARTEN wollen. Das heißt ja nix anderes wie das sie die Vorbereitung einfach voll durchbuckeln wollen und auch müssen. Und wenn man dann den Grundstein für die Saison bzw. die Hinrunde gelegt hat, wird wahrscheinlich auch das Training reduziert. Also Löwen, Jahresurlaub für die Vorbereitung aufheben :lol:
Wahrscheinlich werden sie nicht wie Vollprofis bezahlt, aber ich denke schon das sich das Gehalt um den ein oder anderen Euro angehoben hat.
Nie mehr Oberliga.......

Danke Matze!!!!!

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Beitrag von Der Schwimmlehrer » 30. Mai 2006, 09:44

Das Hauptproblem dürfte nicht die Anzahl der Trainingszeiten sein, sondern die ungünstigen Uhrzeiten. Vielleicht muss der Verein das noch mal überdenken. Eine Trainingseinheit während der Arbeitszeit liese sich für manchen Arbeitgeber eventuell noch verkraften aber 2? :o Derzeit hätten wohl nur Dickhaut, Adler, Arnold und Cesar kein Problem mit dem neuen Trainingspensum.
"Erfolg ersetzt alle Argumente". Kicks.

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Beitrag von KSVFanD.S.P.V » 30. Mai 2006, 09:53

Die Spieler die du aufgezählt hast + die Studenten + die neuen = Fast eine komplette Mannschaft. Gut, wenn die letzte Trainingseinheit nen Stündchen nach hinten verlegt wird, kann der ein oder andere wenigstens noch einmal am Tag mittrainieren, dann würd es so im gesamten passen.

Hab nochmal eine Frage die eigentlich aber nicht in diesen Thread gehört, aber wegen einem Satz.......

Bleibt der Michael Mason eigentlich??? Ich meine mal gelesen zu haben das er nach der Saison wieder nach Wattenbach geht, oder???
Ich meine er hat zwar nicht viel gespielt, aber wenn er gespielt hat war es doch eigentlich immer recht gut! Und er ist halt Regionalliga erfahren.
(Das war jetzt mehr wie ein Satz)

Was ist eigentlich mit Francis Bugri??
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Beitrag von Ausgewanderter » 30. Mai 2006, 09:57

KSVFanD.S.P.V hat geschrieben: Was ist eigentlich mit Francis Bugri??
Wer ist denn das ? :lol:

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Beitrag von Mission Impossible » 30. Mai 2006, 10:03

Abwarten und Tee trinken. Das wird sich alles regeln.

Mason wird wohl bleiben. Fit ist er auch eine Verstärkung, genau wie Mirko Dickhaut, der ja die ganze Saison nicht einmal 4 Wochen am Stück richtig trainieren konnte. Trotzdem brauchen wir noch - vor allem für das Mittelfeld - Verstärkung. Ein "Ausnahme-Arnold" reicht nicht. Die Last muss auf mehrere Schultern verteilt werden.

zoran

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