Dieses Redeskript vom Kasseler OB habe ich zufällig im Netz (http://www.kassel.de) entdeckt. Vielleicht interessiert es trotz seiner mangelhaften Aktualität.
Grußwort von Oberbürgermeister Georg Lewandowski zum Kreisfußballtag 2004
Samstag, 3. April, 11 Uhr, Hess. Hof
Sehr geehrter Herr Kreisfußballwart Schneider,
sehr geehrter Herr Bezirksfußballwart Pfeil,
sehr geehrte Delegierte
zum Kreisfußballtag 2004 der Vereine der Stadt und des Landkreises Kassel darf ich Ihnen die besten Grüße der Stadt Kassel überbringen.
Dies tue ich nun nicht mehr allein als Oberbürgermeister, sondern mittlerweile auch als Sportdezernent der Stadt Kassel.
Denn bei der Verkleinerung der Dezernentenkreises war es mir wichtig, den Sport ins Dezernat des Oberbürgermeisters zu ziehen – denn der Sport ist ein wichtig für das Leben in unserer Stadt und gleichzeitig ein wichtiger Imageträger für Kassel.
Und gleich zu Beginn möchte ich feststellen:
Trotz Eishockey, trotz Huskies:
Der Fußball ist und bleibt Volkssport Nummer 1 nicht nur in Deutschland, sondern auch in Kassel und bei uns in Nordhessen.
Die Zahlen sprechen da für sich.
Die 62 fußballspielenden Vereine in Stadt und Kreis haben knapp 14.700 Mitglieder, davon 1231 Frauen.
Das zeigt schon eine feste Verankerung in der Bevölkerung, und das muss auch künftig berücksichtigt werden.
Meine Damen und Herren,
in Kassel haben wir uns für die nächste Zeit eine ganze Menge vorgenommen, was für die Fußballer getan werden soll.
So werden wir das Auestadion wieder auf Vordermann bringen.
Was das Auestadion bei seiner Einweihung vor 50 Jahren war – eine moderne Vorzeige-Arena – das soll es bald wieder und in einer ganz neuen Qualität sein.
Dafür sind die Weichen gestellt – Stadt und Land haben die entsprechenden Maßnahmen beschlossen.
Für dieses und die nächsten Jahre sind Investitionen von insgesamt rund 12 Millionen Euro vorgesehen, wobei uns eine Zuweisung des Landes Hessen von 4,5 Mio Euro erheblich unterstützt.
Der Fußball wird im Auestadion bald wieder beste Bedingungen vorfinden, und dazu gehört natürlich auch das Flutlicht.
Auch das Nordstadtstadion wird umgebaut.
Für den Umbau bzw. Ausbau stehen bis 2006 rund 2,4 Mio. Euro zu Verfügung.
Aber wir sind nicht nur im Großen aktiv, sondern auch im Kleinen.
Für den VfL Kassel am Hochzeitsweg wenden wir für einen Kleinspielfeld-Kunstrasenplatz 600.000 Euro auf und für einen Kunstrasenplatz beim FSV rund 200.000 Euro.
Für eine Trainingsbeleuchtung an der Marbachshöhe beim VfB Süsterfeld schließlich investieren wir in diesem Jahr 50.000 Euro.
Auf breiter Front wird für den Fußball etwas getan, und dies muss auch bei knappen Kassen gemacht werden.
Meine Damen und Herren,
ohne Frage, der KSV Hessen – der auch hier beim Kreisfußballtag als größter Verein am stärksten vertreten ist – ist traditionell unser besonderes Aushängeschild.
Hoffen wir, dass es mit den Löwen weiter aufwärts geht – die Weichen dafür sind gestellt.
Ohne Frage ist für den nordhessischen Fußball insgesamt von Vorteil, wenn bald wieder Profifußball bei uns in Kassel gespielt wird.
Aber wir haben keineswegs nur den KSV allein im Blick, sondern sehen den Fußball in der Breite und in all den vielen Vereinen.
Sie alle sind wichtig nicht nur für die Sportstadt Kassel, sondern für das Miteinander bei uns.
Sie beweisen gerade den Jugendlichen dass man in seiner Freizeit nicht nur vorm Computer sitzen muss, sondern das Sport Spaß macht, gesund ist und eine echte Bereicherung für das Leben ist.
In diesem Sinne danke ich Ihnen im Namen der Stadt Kassel sehr herzlich für Ihre Arbeit, insbesondere allen Ehrenamtlichen, den Betreuerinnen und Betreuern sowie Ihnen, den Verantwortlichen.
Ich setze auf eine gute Zusammenarbeit und wünsche dem nordhessischen Fußball eine erfolgreiche Zukunft.
Dem heutigen Kreisfußballtag einen guten Verlauf!
OB Lewandowski zum Kreisfußballtag 2004
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Bernd RWS 82
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