Ich fände es gut, wenn man wirklich mehr die Karte "Lokalpatriotismus" spielen würde, eben im Sinne von "Support your local team". Mein Vorschlag: bewusst mit den "local heroes" werben. Etwa mit Plakaten, die den lieben Fußballgott, Daniel Beyer oder insbesondere auch Serdar Bayrak zeigen. Schließlich stellen Migranten einen gewissen Anteil der Bevölkerung, und für diesen Teil könnte Bayrak eine Integrationsfigur darstellen. Und ganz nebenbei könnte man so ein wenig das von Milhouse ganz richtig angesprochene Image des Nazivereins bekämpfen, dass der Club leider bei einigen Leuten hat.
Irgendein Foto, von mir aus in Aktion, dazu die Angabe des Geburtsortes und ein schicker Slogan, etwa "Triff Jungs aus deiner Stadt/Region" - auch wenn sich das zugegebenermaßen mehr nach Werbung für eine Internet-Singlebörse anhört...!
Auf die Erwachsenen, die zur Zeit lieber über die Route 44 gen Westen pilgern, können wir daher getrost verzichten. Wer sich lieber von Nobby Dickel vollsülzen lässt oder in die Turnhalle geht und da am Gazprom-Glücksrad dreht, der hat es nicht besser verdient. Aber um die Kinder wäre es schade, daher gilt es, auch gezielt dort zu werben. Freier Eintritt bis zum zwölften Lebensjahr klingt echt vernünftig und würde sicher kein Riesenloch in die Kasse reißen. Gleiches gilt für Freikartenaktionen, die Leuten ihre Initiation ermöglicht, die ansonsten vielleicht nie hingegangen wären.
Aber wir sollten uns wegen der schlechten Kulisse gegen Elversberg echt nicht verrückt machen. Es gibt definitiv namentlich attraktivere Gegner...
@Wolle: seit wann gibt's im Auestadion Kaviar und Moët? Oder isst du so viele Brezeln? :wink: