Nach einem guten Saisonstart ging dem KSV die Luft aus, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur noch zwei Punkte.
Die Neuen
Zehn neue Spieler wurden geholt, alles junge Talente. Zu echten Verstärkungen mauserten sich beim Aufsteiger nur der zweikampfstarke Sebastian Busch (24) und Verteidigertalent Mario Klinger (20). Gute Ansätze zeigten Fießer (20), Noutsos (21), Schwager (20) und Oliev (21, soll jetzt beim Oberligisten Schwalmstadt Spielpraxis sammeln). Turhan (19), Heussner (19), Osterhold (24) und Ersatzkeeper Seeger (21) konnten nicht nachhaltig auf sich aufmerksam machen.
Gewinner und Verlierer
Vor allem Mittelfeldregisseur Marc Arnold und Torjäger Thorsten Bauer (neun Treffer) akklimatisierten sich bestens in der Regionalliga und bewiesen immer wieder ihre Wichtigkeit. Überhaupt nicht rund lief es dagegen beim flinken brasilianischen Stürmer Julio Cesar, der zu Saisonstart erst verspätet aus dem Urlaub kam und auch auf dem Platz nur ganz selten einmal überzeugen konnte.
Stärken und Schwächen
Größter Schwachpunkt in der Hinrunde war in erster Linie die linke Seite, über die die Löwen offensiv kaum einmal Druck erzeugen konnten, dafür in der Defensive immer wieder in Verlegenheit gerieten. Ansonsten wurden des Öfteren die geringe Erfahrung und auch die fehlende spielerische Klasse der jungen Elf deutlich, die sie allerdings durch enorme Kampfstärke und gute Kondition ein ums andere Mal wettmachte. Die Moral stimmte bis auf wenige Ausnahmen immer.
Trainer und Umfeld
Aufstiegscoach Matthias Hamann hat in seinen anderthalb Jahren beim KSV einiges bewegt und genießt das Vertrauen. Aus einer "um Jugendliche verstärkten Oberligamannschaft" (Vereinschef Jens Rose) holte er in der Hinserie das Bestmögliche heraus. Trotz des höchsten Zuschauerschnitts der Liga sind die mittelfristigen Möglichkeiten in Kassel bei vergleichsweise geringen Sponsoreneinnahmen und einem Mini-Etat von 1,5 Millionen Euro allerdings begrenzt. Dennoch gilt die neue eingleisige Dritte Liga in der nächsten Saison als angepeiltes Ziel, sollte der Klassenerhalt gelingen.
Fazit und Prognose
Wie erwartet steckt Hessen Kassel mitten im Abstiegskampf. Drei Neuzugänge für links (Berger, Kümmerle) und für den Sturm (Aksoy) sollen nun helfen, die Klasse zu halten. Dafür wichtig sind die Spiele gegen direkte Konkurrenten, die der KSV in der Hinrunde zumeist verlor.
Quelle Kicker
Tranier Matthias Hamann weckt Euphorie im Abstiegskampf
Wurde schon mal gepostet.
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http://www.dasbesteausnordhessen.de/for ... start=1995
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KSV forever, forever KSV