Löwen wollen SVD hinter sich lassen
Löwen wollen SVD hinter sich lassen
"Der Jubel ist verklungen, die Aufstiegsfeiern durchgestanden: Arbeitsreiche Tage absolvieren die Verantwortlichen des KSV Hessen Kassel, um rechtzeitig zum Saisonstart fit zu sein für die Regionalliga. Im Redaktionsgespräch beim EXTRA TIP erläuterten der Vereins-Vorsitzende Jens Rose und Trainer Matthias Hamann den Stand der Dinge – und sagten, wohin die Reise gehen soll
VON VICTOR DEUTSCH
und KARSTEN KNÖDL
FUSSBALL – An die 70 Faxe und dutzende Telefonate gingen bei Trainer Hamann nach dem Aufstiegswochenende ein. Alle mit einem Thema: Spielerangebote für die Regionalliga. „Wir wollen eine gute Mischung aus alten Hasen und jungen Wilden“, sagt Jens Rose. Klar, dass man da auf den Kern der Aufsteiger-Truppe setzt. Drei bis vier Neue sollen noch dazustoßen: Mit einem Linksfuß für die Verteidigung, einem Juniorennationalspieler im Mittelfeld und einem großgewachsenen Stürmer stehe man in Verhandlungen – Gerov wird man möglicherweise nicht weiter im Kader behalten. Dagegen ist mit den Barmer-Mitarbeitern Bauer und Schönewolf alles in Butter – von Arbeitgeber- und Vereinsseite hat man den beiden die Regionalliga-“Tauglichkeit“ beschieden.
„Die jungen Spieler müssen den Schritt nach vorne machen, die erfahrenen ihr Potenzial voll ausschöpfen“, verlangt Matthias Hamann. Und ist sich sicher, dann auch in der Regionalliga Süd mithalten zu können. „Wir werden uns an Teams wie 1860, Kaiserslautern, Reutlingen, Pirmasens, Darmstadt und Pfullendorf orientieren, die mit ähnlichem Etat und Möglichkeiten ins Rennen gehen. Die müssen wir hinter uns lassen“, sagt Hamann. Dass man sich dabei nicht auf finanzielle Abenteuer einlässt, bekräftigen beide Vereinsverantwortlichen im ET-Gespräch. „Wir werden den soliden Kurs beibehalten“, gibt Jens Rose als Maßgabe vor. Der schließt teure Verpflichtungen aus, verhindert jedoch auch finanzielle Schieflagen, wie sie in der Regionalliga schnell drohen. Zwar hat sich der Anteil der Fernsehgelder für den Verein mehr als verzehnfacht (auf 360.000 Euro) – doch ein Großteil davon geht schon für die gestiegenen Kosten im Bereich der Verwaltungsberufsgenossenschaften, für Hotel-Übernachtungen (Hamann: „Die Zahl der Spiele, bei denen wir nicht übernachten, kann man an einer Hand abzählen“) drauf.
Gut, dass die Löwen auf ein gestiegenes Sponsoren-Interesse setzen können. „Ohne jede Häme: Natürlich ist auch die Situation der Huskies eine glückliche Fügung für einen Aufsteiger wie uns“, beschreibt es Matthias Hamann. Und dank eines wachsenden Medien-Interesses an der Regionalliga im Hinblick auf eine dritte Profiliga, wächst natürlich auch der Werbeeffekt für die Partner der Löwen. Die sich in Zukunft im Auestadion noch wohler fühlen sollen. „Mit einem vorgebauten Zelt wollen wir die beengte Situation in unserem VIP-Raum entzerren“, sagt Rose. Und auch für die anderen Zuschauer (kalkuliert wird mit einem Schnitt von 2.500) soll es schöner werden: Mit der Gema, Kontrollstelle für Musikrechte, hat man sich geeinigt: Ab kommender Saison wird man im Stadion wieder „echte“ Musik hören können. Nur das Sitzen – zumindest das auf der Gegengeraden – ist noch nicht geregelt. Beim Vorverkauf lässt man die Plätze noch außen vor, da zum Saisonbeginn die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sein werden. „Und dann müssen wir natürlich zusehen, dass wir für unsere zweite Regionalliga-Saison Flutlicht haben“, sagt Jens Rose. Denn als Alternativ-Spielort für Abend-Spiele ist das Stadion in Göttingen vorgesehen, diese Not-Lösung ist allerdings nur in der ersten Regionalliga-Saison zulässig.
Sportlich und finanziell alles im grünen Bereich – bei den Vereins-Strukturen will man noch nacharbeiten: „Im Bereich der Organisation waren wir immer mindestens eine Liga besser als unsere aktuelle Spielklasse – jetzt müssen wir da nachlegen“, schildert Rose. Der sich vorstellen könnte in zwei Jahren sein Amt in andere Hände zu geben und weiterhin in der Führungscrew mitzuarbeiten. Bis dahin setzt man auf zusätzliche, ehrenamtliche Kräfte, die gemeinsam mit der Clubführung die Herausforderung Regionalliga annehmen."
Besonders schön finde ich, dass wir vor Darmstadt landen wollen. Überrascht hat mich, dass nun doch Göttingen und nicht Bananental der Ausweichspielort für Flutlicht spiele ist. Sonst hört sichd as ja alles ganz nett an.
VON VICTOR DEUTSCH
und KARSTEN KNÖDL
FUSSBALL – An die 70 Faxe und dutzende Telefonate gingen bei Trainer Hamann nach dem Aufstiegswochenende ein. Alle mit einem Thema: Spielerangebote für die Regionalliga. „Wir wollen eine gute Mischung aus alten Hasen und jungen Wilden“, sagt Jens Rose. Klar, dass man da auf den Kern der Aufsteiger-Truppe setzt. Drei bis vier Neue sollen noch dazustoßen: Mit einem Linksfuß für die Verteidigung, einem Juniorennationalspieler im Mittelfeld und einem großgewachsenen Stürmer stehe man in Verhandlungen – Gerov wird man möglicherweise nicht weiter im Kader behalten. Dagegen ist mit den Barmer-Mitarbeitern Bauer und Schönewolf alles in Butter – von Arbeitgeber- und Vereinsseite hat man den beiden die Regionalliga-“Tauglichkeit“ beschieden.
„Die jungen Spieler müssen den Schritt nach vorne machen, die erfahrenen ihr Potenzial voll ausschöpfen“, verlangt Matthias Hamann. Und ist sich sicher, dann auch in der Regionalliga Süd mithalten zu können. „Wir werden uns an Teams wie 1860, Kaiserslautern, Reutlingen, Pirmasens, Darmstadt und Pfullendorf orientieren, die mit ähnlichem Etat und Möglichkeiten ins Rennen gehen. Die müssen wir hinter uns lassen“, sagt Hamann. Dass man sich dabei nicht auf finanzielle Abenteuer einlässt, bekräftigen beide Vereinsverantwortlichen im ET-Gespräch. „Wir werden den soliden Kurs beibehalten“, gibt Jens Rose als Maßgabe vor. Der schließt teure Verpflichtungen aus, verhindert jedoch auch finanzielle Schieflagen, wie sie in der Regionalliga schnell drohen. Zwar hat sich der Anteil der Fernsehgelder für den Verein mehr als verzehnfacht (auf 360.000 Euro) – doch ein Großteil davon geht schon für die gestiegenen Kosten im Bereich der Verwaltungsberufsgenossenschaften, für Hotel-Übernachtungen (Hamann: „Die Zahl der Spiele, bei denen wir nicht übernachten, kann man an einer Hand abzählen“) drauf.
Gut, dass die Löwen auf ein gestiegenes Sponsoren-Interesse setzen können. „Ohne jede Häme: Natürlich ist auch die Situation der Huskies eine glückliche Fügung für einen Aufsteiger wie uns“, beschreibt es Matthias Hamann. Und dank eines wachsenden Medien-Interesses an der Regionalliga im Hinblick auf eine dritte Profiliga, wächst natürlich auch der Werbeeffekt für die Partner der Löwen. Die sich in Zukunft im Auestadion noch wohler fühlen sollen. „Mit einem vorgebauten Zelt wollen wir die beengte Situation in unserem VIP-Raum entzerren“, sagt Rose. Und auch für die anderen Zuschauer (kalkuliert wird mit einem Schnitt von 2.500) soll es schöner werden: Mit der Gema, Kontrollstelle für Musikrechte, hat man sich geeinigt: Ab kommender Saison wird man im Stadion wieder „echte“ Musik hören können. Nur das Sitzen – zumindest das auf der Gegengeraden – ist noch nicht geregelt. Beim Vorverkauf lässt man die Plätze noch außen vor, da zum Saisonbeginn die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sein werden. „Und dann müssen wir natürlich zusehen, dass wir für unsere zweite Regionalliga-Saison Flutlicht haben“, sagt Jens Rose. Denn als Alternativ-Spielort für Abend-Spiele ist das Stadion in Göttingen vorgesehen, diese Not-Lösung ist allerdings nur in der ersten Regionalliga-Saison zulässig.
Sportlich und finanziell alles im grünen Bereich – bei den Vereins-Strukturen will man noch nacharbeiten: „Im Bereich der Organisation waren wir immer mindestens eine Liga besser als unsere aktuelle Spielklasse – jetzt müssen wir da nachlegen“, schildert Rose. Der sich vorstellen könnte in zwei Jahren sein Amt in andere Hände zu geben und weiterhin in der Führungscrew mitzuarbeiten. Bis dahin setzt man auf zusätzliche, ehrenamtliche Kräfte, die gemeinsam mit der Clubführung die Herausforderung Regionalliga annehmen."
Besonders schön finde ich, dass wir vor Darmstadt landen wollen. Überrascht hat mich, dass nun doch Göttingen und nicht Bananental der Ausweichspielort für Flutlicht spiele ist. Sonst hört sichd as ja alles ganz nett an.
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Superburschi
- Beiträge: 34
- Registriert: 19. Jun 2006, 23:31
- Wohnort: Niederurff
Re: Löwen wollen SVD hinter sich lassen
Mein Satz des Tages!Steffen hat geschrieben: Dagegen ist mit den Barmer-Mitarbeitern Bauer und Schönewolf alles in Butter – von Arbeitgeber- und Vereinsseite hat man den beiden die Regionalliga-“Tauglichkeit“ beschieden.
Ich freu mich riesig!
Chris
Nach dem Artikel haben aber einige ganz gut recherchiert, womit die Fans Probleme haben.
- Ausweichstadion (Göttingen statt Baunatal)
- Musik in der Halbzeitpause (GEMA)
Schön auch, dass im Text noch einmal AUSDRÜCKLICH die Regionalliga-Tauglichkeit von Schönewolf betont wird. Und das nachdem hier im Forum einige etwas ganz anderes behaupteten...
- Ausweichstadion (Göttingen statt Baunatal)
- Musik in der Halbzeitpause (GEMA)
Schön auch, dass im Text noch einmal AUSDRÜCKLICH die Regionalliga-Tauglichkeit von Schönewolf betont wird. Und das nachdem hier im Forum einige etwas ganz anderes behaupteten...
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Reiherwälder
- Beiträge: 4953
- Registriert: 26. Jan 2003, 02:00
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Re: Löwen wollen SVD hinter sich lassen
Naja, Darmstadt musste zwar arg Federn lassen (Thiam, Grassow, Ilicevic, Cenci, Ollhoff, Bölstler, Richter, Satilmis, Kern - alle wegSteffen hat geschrieben:Besonders schön finde ich, dass wir vor Darmstadt landen wollen. Überrascht hat mich, dass nun doch Göttingen und nicht Bananental der Ausweichspielort für Flutlicht spiele ist. Sonst hört sichd as ja alles ganz nett an.
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Der Schwimmlehrer
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Wollen wir hoffen, dass wir den Ausweichort nie in Anspruch nehmen müssen. Das würde massig Zuschauer kosten. 100 km fahren für ein Heimspiel? 
"Erfolg ersetzt alle Argumente". Kicks.
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Supermario
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