SC Feucht vor dem finanziellen AUS
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SC Feucht vor dem finanziellen AUS
FUSSBALL-REGIONALLIGA / Am 6. April fällt die Entscheidung - Finanziell k.o, sportlich o.k.
Drohendes Insolvenzverfahren macht Feucht Beine
Dem 1. SC Feucht droht das vorzeitige Saisonende in der Fußball-Regionalliga wegen Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Am 6. April fällt die Entscheidung.
Der 6. April könnte Folgen für die Fußball-Regionalliga haben. An diesem Tag entscheidet der Insolvenzverwalter über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim 1. SC Feucht. Sollte dieser Schritt nicht verhindert werden, würden sämtliche Partien der Franken aus der Wertung genommen werden. Als erster Absteiger steht der Klub schon fest, nachdem er keine Lizenz für die nächste Saison beantragt hat. Dafür befinden sich die Feuchter nach dem dritten Sieg in Folge mit dem 2:1-Erfolg bei den Stuttgarter Kickers auf der Überholspur. "Die Leute spielen um ihre eigene Existenz. Deswegen präsentieren die sich auch so", sagte Kickers-Präsident Hans Kullen. Im Abstiegskampf wird den "Blauen" voraussichtlich sechs Wochen Neuzugang Bachirou Gambo, der mit Verdacht auf Muskelbündelriss ausschied, fehlen. "Das passiert gerade jetzt, wo wir ihn so notwendig benötigen", fügte Kullen hinzu. Die Kickers gehören zu dem Quintett aus Baden-Württemberg, welches den Schwanz der Tabelle bildet. Am Besten stehen noch die Amateure des VfB Stuttgart da, die allerdings in Pfullendorf eine 2:4-Niederlage einstecken mussten. "In so kurzer Zeit habe ich noch nie ein Spiel verloren", bedauerte VfB-Trainer Rainer Adrion die vier Gegentore in nur 14 Minuten. Beim SC Pfullendorf herrschte Aufatmen nach dem ersten Sieg seit dem 13. November (4:2 in Regensburg). "Da ist eine Riesenerleichterung bei uns zu spüren", gestand Trainer Günter Rommel. Drei der vier Treffer erzielten mit Sascha Maier (2) und Alexander Blessin übrigens ehemalige VfB-Spieler. Geradezu erbost war Trainer Slobodan Pajic nach der katastrophalen Vorstellung des VfR Aalen im ersten Heimspiel seit vier Monaten bei der 0:4-Schlappe gegen Darmstadt 98. "Ich hätte bis auf drei Spieler alle Akteure auswechseln können. Besonders von den eigentlichen Leistungsträgern war ich enttäuscht", schimpfte er. Damit waren vor allem Branko Okic und Ünal Demirkiran gemeint. "Acht Spieler haben ihre Möglichkeiten nicht abgerufen. Das muss zwangsläufig Konsequenzen für einzelne Akteure haben", fügte Sportmanager Uwe Spies hinzu. Bei Schlusslicht FC Nöttingen wird nach der 1:2-Panne gegen Spitzenreiter Offenbacher Kickers, die am Donnerstag Verfolger SF Siegen zum Gipfeltreffen empfangen, der letzte Strohhalm beim Namen genannt. Manager Dirk Steidl: "Ich denke, dass wir den Rettungsanker noch werfen. Vielleicht steigen nur zwei Mannschaften ab, wenn aus der zweiten Bundesliga kein Verein runter kommt. Dann müssten wir nur noch einen Klub überflügeln."
DETLEF GRONINGER
Quelle:
http://www.hz-online.de/index.php?mode= ... &id=115808
Drohendes Insolvenzverfahren macht Feucht Beine
Dem 1. SC Feucht droht das vorzeitige Saisonende in der Fußball-Regionalliga wegen Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Am 6. April fällt die Entscheidung.
Der 6. April könnte Folgen für die Fußball-Regionalliga haben. An diesem Tag entscheidet der Insolvenzverwalter über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim 1. SC Feucht. Sollte dieser Schritt nicht verhindert werden, würden sämtliche Partien der Franken aus der Wertung genommen werden. Als erster Absteiger steht der Klub schon fest, nachdem er keine Lizenz für die nächste Saison beantragt hat. Dafür befinden sich die Feuchter nach dem dritten Sieg in Folge mit dem 2:1-Erfolg bei den Stuttgarter Kickers auf der Überholspur. "Die Leute spielen um ihre eigene Existenz. Deswegen präsentieren die sich auch so", sagte Kickers-Präsident Hans Kullen. Im Abstiegskampf wird den "Blauen" voraussichtlich sechs Wochen Neuzugang Bachirou Gambo, der mit Verdacht auf Muskelbündelriss ausschied, fehlen. "Das passiert gerade jetzt, wo wir ihn so notwendig benötigen", fügte Kullen hinzu. Die Kickers gehören zu dem Quintett aus Baden-Württemberg, welches den Schwanz der Tabelle bildet. Am Besten stehen noch die Amateure des VfB Stuttgart da, die allerdings in Pfullendorf eine 2:4-Niederlage einstecken mussten. "In so kurzer Zeit habe ich noch nie ein Spiel verloren", bedauerte VfB-Trainer Rainer Adrion die vier Gegentore in nur 14 Minuten. Beim SC Pfullendorf herrschte Aufatmen nach dem ersten Sieg seit dem 13. November (4:2 in Regensburg). "Da ist eine Riesenerleichterung bei uns zu spüren", gestand Trainer Günter Rommel. Drei der vier Treffer erzielten mit Sascha Maier (2) und Alexander Blessin übrigens ehemalige VfB-Spieler. Geradezu erbost war Trainer Slobodan Pajic nach der katastrophalen Vorstellung des VfR Aalen im ersten Heimspiel seit vier Monaten bei der 0:4-Schlappe gegen Darmstadt 98. "Ich hätte bis auf drei Spieler alle Akteure auswechseln können. Besonders von den eigentlichen Leistungsträgern war ich enttäuscht", schimpfte er. Damit waren vor allem Branko Okic und Ünal Demirkiran gemeint. "Acht Spieler haben ihre Möglichkeiten nicht abgerufen. Das muss zwangsläufig Konsequenzen für einzelne Akteure haben", fügte Sportmanager Uwe Spies hinzu. Bei Schlusslicht FC Nöttingen wird nach der 1:2-Panne gegen Spitzenreiter Offenbacher Kickers, die am Donnerstag Verfolger SF Siegen zum Gipfeltreffen empfangen, der letzte Strohhalm beim Namen genannt. Manager Dirk Steidl: "Ich denke, dass wir den Rettungsanker noch werfen. Vielleicht steigen nur zwei Mannschaften ab, wenn aus der zweiten Bundesliga kein Verein runter kommt. Dann müssten wir nur noch einen Klub überflügeln."
DETLEF GRONINGER
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http://www.hz-online.de/index.php?mode= ... &id=115808
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Christian7
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Was ich aber am "Fall Feucht" nicht verstehe, ist dass die Eröffnung des Insovenzverfahrens das Ende des Spielbetriebs bedeuten würde. In allen anderen, mir bekannten, Fällen, wo ein Verein vor der Pleite stand, hieß es doch immer, dass der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden kann, wenn das Insovenzverfahren eröffnet wird. Dass es also sogar eine Chance für den Verein ist, wenn es zu dem Verfahren kommt. Das Aus für den Spielbetrieb bedeutet es doch sonst nur, wenn das Verfahren NICHT zustande kommt - so wie damals beim FC Hessen. Kein Insolvenzverfahren = kein Spielbetrieb mehr.
Warum ist das bei den Feuchtern anders rum? Kann sich das jemand erklären?
RWG
Jasch
Warum ist das bei den Feuchtern anders rum? Kann sich das jemand erklären?
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Bernd RWS 82
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