Laktattest - So unfit waren die Löwen noch nie

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esteban
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Re: Laktattest - So sehr hat Großkopf runter gewirtschaftet

Beitrag von esteban » 23. Jan 2014, 15:23

Stefan_D hat geschrieben:
andreasm hat geschrieben: (Habe mal früher in der Schule in Kassel - am FG - in der Oberstufe halbjährlich Ausdauertests machen müssen, die zu einem Drittel in die Sportnote eingegangen sind. Einmal mussten (durften) wir 3000 m im Auestadion laufen - zu damaligen glorreichen Zweitligazeiten der Löwen! Die ersten 200 m habe ich sehr genossen - in "meinem" Stadion mal unten zu stehen, äh, laufen! - sensationell. Der Rest der Strecke wurde mir dann etwas zu anstrengend. Die Zeit war für 8 Punkte gut. Und ich hatte den Eindruck, die größte körperliche Leistung meines Lebens abgerufen zu haben. Nun ja, das nur am Rande. :wink: )
Ich dürfte auch diese Übungen am FG geniessen, leider durfte ich nie ins Auestadion, sondern nur in die Aue. Aber meine "Leistung" war ähnlich der deinigen: zwischen 5 und 8 Punkte war alles dabei !!!
Meiner Erinnerung nach fand das weder im Auestadion noch in der Aue sondern auf der Hessenkampfbahn statt - was es zumindest für mich dann auch war.... :o

Heidelberger
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Re: Laktattest - So unfit waren die Löwen noch nie

Beitrag von Heidelberger » 23. Jan 2014, 23:49

KSandi hat geschrieben:Begreifen einige wahrscheinlich nicht: der vorige Trainer (JG) wollte Ausdauertests….., nur war dafür kein Geld in der Kasse.
Dachte ich mir schon. Keine Knete für eine sorgfältige, professionelle Trainingsgestaltung. Aber dann gegenüber Trainer, Mannschaft und Anhängerschaft das Ziel ausgeben, dass man vorne mitspielen möchte. Und am Schluss noch die Medien benutzen, um die Ursache-Wirkung-Kette umzukehren und den geschassten Übungsleiter postmortal mit Anlauf in die Fresse zu treten. Echt widerwärtig.
KSandi hat geschrieben:Man sollte jetzt nach vorne gucken,,,,,, macht mehr Sinn!
Hast ja recht - vordergründig. Das Geld, das der von vornherein zum Scheitern verurteilte JG immer noch kostet, könnte man jetzt gut in den Kader stecken. Oder in die Schuldentilgung. Genauso verhält es sich mit der Knete, die für lau am Schluss in Lepores Porte floss. Und in die von Mirko Dickhaut. Und die Abfindung für Bauer nicht zu vergessen etc. etc. Immer schön nach vorne gucken, wenn der Blick zurück zu sehr schmerzt, ja ja. Und immer schön zuschauen, wenn kostenträchtige Fehler aufs Neue wie ein Bumerang die Bilanzen versauen, den Schuldenberg erhöhen und schlussendlich die Altlasten endloser Eseleien mit jedem Jahr schwerer wiegen. Wenn die Kacke sich derart hoch auftürmt, schaue ich dann auch lieber woanders hin. Und halte mir die Nase zu.

MW
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Re: Laktattest - So unfit waren die Löwen noch nie

Beitrag von MW » 24. Jan 2014, 10:16

Heidelberger hat geschrieben:
KSandi hat geschrieben:Begreifen einige wahrscheinlich nicht: der vorige Trainer (JG) wollte Ausdauertests….., nur war dafür kein Geld in der Kasse.
Dachte ich mir schon. Keine Knete für eine sorgfältige, professionelle Trainingsgestaltung. Aber dann gegenüber Trainer, Mannschaft und Anhängerschaft das Ziel ausgeben, dass man vorne mitspielen möchte. Und am Schluss noch die Medien benutzen, um die Ursache-Wirkung-Kette umzukehren und den geschassten Übungsleiter postmortal mit Anlauf in die Fresse zu treten. Echt widerwärtig.
KSandi hat geschrieben:Man sollte jetzt nach vorne gucken,,,,,, macht mehr Sinn!
Hast ja recht - vordergründig. Das Geld, das der von vornherein zum Scheitern verurteilte JG immer noch kostet, könnte man jetzt gut in den Kader stecken. Oder in die Schuldentilgung. Genauso verhält es sich mit der Knete, die für lau am Schluss in Lepores Porte floss. Und in die von Mirko Dickhaut. Und die Abfindung für Bauer nicht zu vergessen etc. etc. Immer schön nach vorne gucken, wenn der Blick zurück zu sehr schmerzt, ja ja. Und immer schön zuschauen, wenn kostenträchtige Fehler aufs Neue wie ein Bumerang die Bilanzen versauen, den Schuldenberg erhöhen und schlussendlich die Altlasten endloser Eseleien mit jedem Jahr schwerer wiegen. Wenn die Kacke sich derart hoch auftürmt, schaue ich dann auch lieber woanders hin. Und halte mir die Nase zu.
@ Heidelberger: Das siehst du völlig falsch! Das sind alles geniale Schachzüge,unserer genialen Vereinsführung.Doof sind immer nur die,die deren Genialität nicht erkannt haben und deshalb entlassen wurden. 8)

Eckart Lukarsch
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Re: Laktattest - So unfit waren die Löwen noch nie

Beitrag von Eckart Lukarsch » 24. Jan 2014, 14:48

Die Gedanken vom Heidelberger kann ich sehr gut nach vollziehen und sie decken sich mit den meinen.
Wer nicht zurückschaut und das eigene Handeln und Entscheiden kritisch hinterfragt, der verweigert das Lernen. Nun kann ich allerdings auch verstehen, dass man das nicht in der Öffentlichkeit tut, obwohl es da meiner Meinung nach Formen geben würde, die nach außen vertrauensbildend und nicht demontierend wirken würden.

So bleibt mir nur die vage Hoffnung, dass diese Prozesse wenigstens hinter verschlossenen Türen stattfinden und man sich dort recht intensiv mit den gemachten Fehlern auseinandersetzt um ähnliche in Zukunft zu vermeiden.

Etwas Positives möchte ich jedoch auch noch anmerken: Ich habe von außen betrachtet den Eindruck, dass in letzter Zeit gute Vorstandsarbeit geleistet wird. Es wurden Prioritäten gesetzt, es gab begrüßenswerte Veränderungen in der sportlichen Führung und auch ein neuer Trainer wurde gefunden. Nun gilt es die sportlichen Vorraussetzungen für den Klassenerhalt und die organisatorischen Vorraussetzungen für die neue Saison anzugehen, ich sage da mal nur als Stichwort -Kaderplanung-.

Parallel zu diesen Bemühungen muß aber auch die Marke "KSV-Hessen Kassel" weiterentwickelt und wieder mit positiven Assoziationen besetzt werden. Das erreicht man durch praktizierte Nachhaltigkeit, durch durchdachte und nachvollziehbare Entscheidungen, durch Offenheit und Information. Weikert ist kein Rose, aber das muß kein Nachteil sein. Wenn es ihm gelingt, sich als akribischer, gut strukturierter Arbeiter und Moderator zu platzieren, der sich mit sachkundigen Beratern und Entscheidungsträgern umgibt, dann werden sicherlich im Laufe der Zeit auch die von Fanseite geäußerten Bedenken gegen ihn verschwinden.

Trotz aller Professionalität die hier auch berechtigterweise von allen Seiten gefordert wird würde ich mir wünschen, dass dem KSV ein bisschen familiärer Stallgeruch erhalten bleibt. Hier gäbe es, zum Beispiel, reichlich Betätigungsmöglichkeiten für Jens Rose, der als angesehener Vermittler zwischen Fans und Vorstand auftreten könnte.

Beste Grüße von Ecki
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Re: Laktattest - So unfit waren die Löwen noch nie

Beitrag von Kasseler_Jung » 25. Jan 2014, 01:51

Was interessiert es denn noch, was vor 2-3 Jahren für Fehler gemacht wurden!!!

Haken dran...Ja wir wissen es alle besser!!! :P

Jetzt haben wir einen Fachmann am Werk, der was von Sportlicher Leitung versteht, nicht jmd. der vor 2 Jahren noch die Verbandsliga Mannschaft des KSV trainiert hat.

Geben wir dem ganzen JETZT eine Chance-> Die Hoffnung stirbt zuletzt!!! :wink:
"Bazinga"

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Re: Laktattest - So unfit waren die Löwen noch nie

Beitrag von hessenkassel1987 » 25. Jan 2014, 19:23

Ich kann das reflexartige "Wir müssen jetzt nach vorne sehen" nicht mehr hören! Natürlich hat die Vergangenheit so Garnichts mit der sehr heiklen Situation zu tun. Die Gefahr, dass für viele Statuen vom Sockel gestoßen werden muss endlich in kauf genommen werden.
Wir haben jetzt auch das sportdiagnostische Resultat jahrelanger Fehlplanungen, man stelle sich vor der Aufstieg wäre gelungen, man wäre das Tasmamia Berlin der dritten Liga geworden

Dollar
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Re: Laktattest - So unfit waren die Löwen noch nie

Beitrag von Dollar » 25. Jan 2014, 19:59

naja, die schlechten werte werden wohl auch in zusammenhang mit dem eingezogenen halbprofitum zu tun haben und das hätte es in liga3 nicht gegeben. da muss man schon die kirche im dorf lassen
#10

k10
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Re: Laktattest - So unfit waren die Löwen noch nie

Beitrag von k10 » 25. Jan 2014, 20:03

hessenkassel1987 hat geschrieben:Ich kann das reflexartige "Wir müssen jetzt nach vorne sehen" nicht mehr hören! Natürlich hat die Vergangenheit so Garnichts mit der sehr heiklen Situation zu tun. Die Gefahr, dass für viele Statuen vom Sockel gestoßen werden muss endlich in kauf genommen werden.
Wir haben jetzt auch das sportdiagnostische Resultat jahrelanger Fehlplanungen, man stelle sich vor der Aufstieg wäre gelungen, man wäre das Tasmamia Berlin der dritten Liga geworden
Sehe ich ganz genau so. Lange genug wurde immer wieder nur "nach vorne geschaut". Das Ergebnis ist eine ganze Reihe Fehlentscheidungen der letzten Jahre. Schuldenstand, Sponsorenentwicklung, Ligazugehörigkeit und gegenwärtiger Zuschauerschnitt sind das vorläufige Resultat der letzten Jahre. Wären wir aufgestiegen, hätte sich an den Gremienstrukturen und Arbeitsweise nichts geändert (Jens Rose im Halbzeitinterview gegen Kiel).

Aufgrund der letzten Personalentscheidungen blicke ich vorsichtig optimistisch in die Zukunft und sehe die Rückserie als Vorlauf für die neue Saison.

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