Bundeswehr bei kritischen Fußballspielen
Bundeswehr bei kritischen Fußballspielen
STREIT UM ZUSTÄNDIGKEITEN - ÄRGER UND BESORGNISS IM MAGISTRAT
Hanau - Das am 18. April bevorstehende Fußballspiel in der FFH-Oberliga Hessen zwischen den Amateuren von Eintracht Frankfurt und dem Tabellenführer aus Darmstadt wirft bereits seine Schatten voraus.
Sehr zum Ärger des Hanauer Magistrates wurde ohne vorherige Rücksprache ein wohl in Deutschland einmaliger Beschluss der Hessischen Landesregierung und der Sicherheitskräfte getroffen:
Bei dem Spiel im Herbert-Dröse-Stadion sollen in einer Art "Generalprobe" neben den ohnehin anwesenden Polizeikräften auch Bundeswehrtruppen zum Einsatz kommen.
Zwar ist es nicht das erste Spiel der Frankfurter Eintracht im Hanauer Stadion - jedoch das erste mit einem solch gewaltigen Aufgebot an Sicherheitskräften.
Verwundert ist man im Hanauer Magistrat vor allem darüber, das diese Einbeziehung von Bundeswehreinheiten zwar in der letzten Zeit immer mehr in der öffentlichen und politischen Diskussion seinen Platz gefunden hat - eine hierfür notwendige Gesetzesänderung ist jedoch (noch) nicht erfolgt.
Aus zuständigen Kreisen der Landesregierung erfolgte hierzu lediglich der Hinweis:" Das diese Aktion mit allen zuständigen Stellen abgesprochen und als eine Art "Übung" zu verstehen sei"
Eine Sorge ist dem Hanauer Magistrat jedoch wohl nicht zu nehmen: Die durch den Einsatz von Truppenfahrzeugen einschließlich Panzern zu erwartenden Schäden an Grünflächen und Straßenbelägen rund um das Stadion belasten die ohnehin leeren Kassen der Stadt Hanau "und das ohne jeglichen nachvollziehbaren Hintergrund"
Hanau - Das am 18. April bevorstehende Fußballspiel in der FFH-Oberliga Hessen zwischen den Amateuren von Eintracht Frankfurt und dem Tabellenführer aus Darmstadt wirft bereits seine Schatten voraus.
Sehr zum Ärger des Hanauer Magistrates wurde ohne vorherige Rücksprache ein wohl in Deutschland einmaliger Beschluss der Hessischen Landesregierung und der Sicherheitskräfte getroffen:
Bei dem Spiel im Herbert-Dröse-Stadion sollen in einer Art "Generalprobe" neben den ohnehin anwesenden Polizeikräften auch Bundeswehrtruppen zum Einsatz kommen.
Zwar ist es nicht das erste Spiel der Frankfurter Eintracht im Hanauer Stadion - jedoch das erste mit einem solch gewaltigen Aufgebot an Sicherheitskräften.
Verwundert ist man im Hanauer Magistrat vor allem darüber, das diese Einbeziehung von Bundeswehreinheiten zwar in der letzten Zeit immer mehr in der öffentlichen und politischen Diskussion seinen Platz gefunden hat - eine hierfür notwendige Gesetzesänderung ist jedoch (noch) nicht erfolgt.
Aus zuständigen Kreisen der Landesregierung erfolgte hierzu lediglich der Hinweis:" Das diese Aktion mit allen zuständigen Stellen abgesprochen und als eine Art "Übung" zu verstehen sei"
Eine Sorge ist dem Hanauer Magistrat jedoch wohl nicht zu nehmen: Die durch den Einsatz von Truppenfahrzeugen einschließlich Panzern zu erwartenden Schäden an Grünflächen und Straßenbelägen rund um das Stadion belasten die ohnehin leeren Kassen der Stadt Hanau "und das ohne jeglichen nachvollziehbaren Hintergrund"
Re: Bundeswehr bei kritischen Fußballspielen
Erster April ist erst übermorgen.sepp hat geschrieben: Eine Sorge ist dem Hanauer Magistrat jedoch wohl nicht zu nehmen: Die durch den Einsatz von Truppenfahrzeugen einschließlich Panzern zu erwartenden Schäden an Grünflächen und Straßenbelägen rund um das Stadion belasten die ohnehin leeren Kassen der Stadt Hanau "und das ohne jeglichen nachvollziehbaren Hintergrund"
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- Beiträge: 2880
- Registriert: 9. Jul 2001, 02:00
Hallo Löwen!
Ich weiß nicht so richtig was ich von dem Artikel halten soll, aber nicht nur in der Beziehung traue ich unserer großartigen Hessischen Landesregierung alles zu! Von daher kann ich mir gut vorstellen, daß man Fußballfans als Versuchskaninchen bei der "Generalprobe" beuntzt, wenn erstmals Soldaten zur "wahrung der inneren Sicherheit" eingesetzt werden. Damit kann man heutzutage doch jeden Arschtritt eines Staates (nicht nur unseres) gegen sein Volk (das ist nämlich nicht mehr das selbe!) begründen.
Die Leute werden schon mal darauf vorbereitet, daß nicht nur die Polizei, sondern auch die Armee gegen "Chaoten" vor geht und solange das nur Fußballfans sind, kräht eh kein Huhn und kein Hahn danach! Im Gegenteil: Die anständigen Bürger in diesem unserem Lande werden ein hartes durchgreifen der Ordnungskräfte sogar noch bejubeln...
Und wenn morgen 5 millionen Arbeitslose auf die Straße gehen weil sie mit noch weniger Geld zurecht kommen sollen (während sich die Manager gegenseitig zig Millionen zuschustern wenn sie eine Firma vor die Wand gefahren haben), oder die Rentner, die Sozialhilfeempfänger, die Schüler und Studenten oder Arbeiter die vor die Alternative gestellt werden entweder weniger zu verdienen oder ihre Firma macht ganz zu und produziert im Ausland weiter (,oder wir, wenn wir vielleicht mal für den Ausbau des Auestadions demonstrieren wollen)? Wenn die alle auf die Straße gehen, dann kommt die Polizei allein nicht mehr damit zurecht! Also muß dann die Armee als Verstärkung herhalten und gegen das aufmuckende eigene Volk vorgehen. Daran müssen die Leute und die Soldaten aber erst langsam gewöhnt werden und daher die "Generalprobe" mit Fußballfans. Später folgt dann mehr...
So fängt's jedenfalls an und am Ende geht's zu wie in China auf dem "Platz des himmlischen Friedens" wo demonstrierende Studenten von Panzern über den Haufen gefahren wurden, oder in Indonesien, wo die Armee auf demonstrierende Arbeiter schießt die auf die Straße gehen weil ihnen ein großer Hersteller von Markenartikeln (Warum lassen die wohl dort produzieren und nicht "zu Hause"?) nicht den gesetzlichen Mindestlohn von 2.75 Dollar am Tag zahlt.
Kann bei uns nicht passieren? Noch nicht, aber "man" arbeitet daran...
Entschuldigung, das hatte mit Fußball nicht viel zu tun, aber wie sage ich immer: Das Leben ist nicht nur Fußball!
RWG
Günter
Ich weiß nicht so richtig was ich von dem Artikel halten soll, aber nicht nur in der Beziehung traue ich unserer großartigen Hessischen Landesregierung alles zu! Von daher kann ich mir gut vorstellen, daß man Fußballfans als Versuchskaninchen bei der "Generalprobe" beuntzt, wenn erstmals Soldaten zur "wahrung der inneren Sicherheit" eingesetzt werden. Damit kann man heutzutage doch jeden Arschtritt eines Staates (nicht nur unseres) gegen sein Volk (das ist nämlich nicht mehr das selbe!) begründen.
Die Leute werden schon mal darauf vorbereitet, daß nicht nur die Polizei, sondern auch die Armee gegen "Chaoten" vor geht und solange das nur Fußballfans sind, kräht eh kein Huhn und kein Hahn danach! Im Gegenteil: Die anständigen Bürger in diesem unserem Lande werden ein hartes durchgreifen der Ordnungskräfte sogar noch bejubeln...
Und wenn morgen 5 millionen Arbeitslose auf die Straße gehen weil sie mit noch weniger Geld zurecht kommen sollen (während sich die Manager gegenseitig zig Millionen zuschustern wenn sie eine Firma vor die Wand gefahren haben), oder die Rentner, die Sozialhilfeempfänger, die Schüler und Studenten oder Arbeiter die vor die Alternative gestellt werden entweder weniger zu verdienen oder ihre Firma macht ganz zu und produziert im Ausland weiter (,oder wir, wenn wir vielleicht mal für den Ausbau des Auestadions demonstrieren wollen)? Wenn die alle auf die Straße gehen, dann kommt die Polizei allein nicht mehr damit zurecht! Also muß dann die Armee als Verstärkung herhalten und gegen das aufmuckende eigene Volk vorgehen. Daran müssen die Leute und die Soldaten aber erst langsam gewöhnt werden und daher die "Generalprobe" mit Fußballfans. Später folgt dann mehr...
So fängt's jedenfalls an und am Ende geht's zu wie in China auf dem "Platz des himmlischen Friedens" wo demonstrierende Studenten von Panzern über den Haufen gefahren wurden, oder in Indonesien, wo die Armee auf demonstrierende Arbeiter schießt die auf die Straße gehen weil ihnen ein großer Hersteller von Markenartikeln (Warum lassen die wohl dort produzieren und nicht "zu Hause"?) nicht den gesetzlichen Mindestlohn von 2.75 Dollar am Tag zahlt.
Kann bei uns nicht passieren? Noch nicht, aber "man" arbeitet daran...
Entschuldigung, das hatte mit Fußball nicht viel zu tun, aber wie sage ich immer: Das Leben ist nicht nur Fußball!
RWG
Günter