Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
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Re: Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
Hammann heute kurz vor Schluss per Elfer mit dem entscheidenden 1:2 für Magdeburg in Rathenow
http://www.kicker.de/news/fussball/regi ... seite.html
http://www.kicker.de/news/fussball/regi ... seite.html
Re: Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
So isses!Viervierzwei hat geschrieben:Ich bin überzeugt: UW schlägt sich wacker in Burghausen. Er wird die Abwehr stabilisieren und den Jungs die Abseitsfalle beibringen. Aber um den Klassenerhalt zu schaffen, braucht's mit Blick auf die Tabelle mehr als ein Konzept. Burghausen ist in einer ähnlich hoffnungslosen Situation wie Baunatal. In neun Spielen gab's nur einmal was zählbares. Aber, wenn's einer schaffen kann, dann UW. Also dann, viel Glück Uwe!Reiherwälder hat geschrieben:Uff, das war nix. 1:4 daheim gegen Osnabrück. Noch viel zu tun für Konzept-Uwe.

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd
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Re: Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
Gonzo ich bitte Dich wie kann man den Berger und Wolf miteinander vrgleichen, das ist ja nun doch etwas sehr gewagt, tz tz.Gonzo hat geschrieben:Gott, was für ein saudämliches Geschwätz.Aber war ja damals bei Jörg Berger schon genauso
Übrigens Glückwunsch zum ersten Punktgewinn für Tasmania Braunschweig

Re: Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
Stimmt, hast eigentlich recht. Berger ist nie Meister gewordenandreaswest hat geschrieben:
Gonzo ich bitte Dich wie kann man den Berger und Wolf miteinander vrgleichen, das ist ja nun doch etwas sehr gewagt, tz tz.
Übrigens Glückwunsch zum ersten Punktgewinn für Tasmania Braunschweig

Jo, danke. In Braunschweig muss man langsam anfangen, für Europa zu planen

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Re: Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
Stimmt.andreaswest hat geschrieben: Gonzo ich bitte Dich wie kann man den Berger und Wolf miteinander vrgleichen, das ist ja nun doch etwas sehr gewagt,
1. Berger kam nicht nach einer Katastrophensaison und fand nur einen Scherbenhaufen vor
2. Berger schaffte es nicht, mit minimalen finanziellen Mitteln eine Meistermannschaft aufzubauen
3. Berger hatte nicht so tolle Kontakte, daß er die Mannschaft durch seine eigenen Kontakte zusammenholte
4. Berger wurde im Winter im Skiurlaub von Peter M-T abgeschossen, el Lobo ging im Sommer freiwillig
My Home is my Kassel https://www.youtube.com/watch?list=PLXB ... pp=desktop
Re: Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
Das hatte ich eigentlich schon verdrängt. Eines der peinlichsten sportlichen Kapitel des KSV. Sozusagen feuern per SMS, ohne dass es SMS bereits gab. Übel übel.Dr. Mabuse hat geschrieben:
4. Berger wurde im Winter im Skiurlaub von Peter M-T abgeschossen
Re: Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
Ein ausführlicher Artikel über Uwe Wolf, in dem er sich auch über seine Zeit in Kassel, das Verhältnis zu Medien, Fans und Vorstand sowie zum "Hotelzimmer-Skandal" äußert:
http://www.liga3-online.de/personlichke ... titel-ein/
http://www.liga3-online.de/personlichke ... titel-ein/
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Re: Cesar, Klinger und sonstige Ex-Löwen
unter anderen.....
Wolf und die Presse
Gerne spricht er über Fußball, über das, was er von seinen Spieler verlangt. Immer wieder betont er, dass die Spieler „sein wichtigstes Gut“ sind. Er würde für sie „durchs Feuer gehen“. Er hakt immer wieder nach um herauszustellen, dass nichts so wichtig sei, wie seine Mannschaft. Er spricht lieber von Inhalten – vielleicht ein Grund, warum die Medien kein gutes Bild von ihm haben. Bei Wolf stehen Inhalte vor Nettigkeiten. Die Presse, gerade in Kassel, war sehr negativ geprägt: „50 Prozent derer, die pro Wolf sind, sind ehemalige Kollegen oder Spieler, die andere Hälfte Presse - oder Leute, die mich inhaltlich nicht kennen.“ Er selbst liest nicht viele Beiträge. Wenn es aber um seine Spieler geht, kommt es schon mal vor, dass er die Journalisten berichtigt. Auch hier erwartet er Respekt und Genauigkeit.
Zwischen den Trainerstationen hospitierte er bei Real Madrid, unter dem damaligen Trainer Manuel Pellegrini. Eine Chance, die ihm seine Freunde, Real-Legende Emilio Butragueno und Hansi Flick ermöglichten. Butragueno kennt er aus seiner Zeit in Mexiko. Vor seiner Zeit in Burghausen war er zur Hospitanz am Gardasee, mit Pep Guardiola und dem FC Bayern München: „Er ist ein guter Typ.“, äußert er sich über den FCB-Chef-Trainer. Die Tatsache, dass er spanisch spricht, half bei der Verständigung. Diese Chance ermöglichte Matthias Sammer – ein Bekannter. Sein Telefon klingelt erneut – der Wacker-Präsident. Er zögert kurz, schaut Sekunden auf das Display und spricht weiter. Er kommt nochmal auf Presse zurück. Das scheint ihm wichtig. Das Verhältnis war nie angespannt und er bemühe sich um professionelle Zusammenarbeit. Immer wieder merkt man ihm an, dass er eine flapsige Bemerkung zur schreibenden Zunft auf Lager hat. „Teilweise gönnen die mir nicht den Dreck unter den Fingernägeln.“
Meister und Fan-Liebling in Kassel
Er spricht seine Zeit in Kassel an, als die Fans per Choreografie seine Vertragsverlängerung forderten. Etwas, das es nie gab in Kassel. Er zeigt Bilder. Noch heute denkt er gerne zurück, an das Verhältnis zur Kassler Fanszene. Er blickt wieder zur Decke. Damals habe man ihm vorgeworfen, er habe das inszeniert. Er lacht ironisch. KSV Hessen Kassel war seine letzte Trainerstation. Hier gewann er die Meisterschaft der Regionalliga Südwest unter scheitere nur in der Relegation an Holstein Kiel. Danach verlängerte er seinen Vertrag nicht. Finanzielle Aspekte waren kein Grund. Kassel legte einen Konsolidierungsplan vor, dem er nicht zustimmen wollte. „Es geht darum, im Sinne des Vereins zu handeln.“ Seine Stimme wird etwas lauter. Der Verein wusste, „das Angebot“, das man ihm vorlegte, würde er „nie annehmen“.
„Ich hätte weinen können“
Aus seiner Kassler Zeit stammt auch das Gerücht um eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch im Juni 2013. Per Vertrag wurde ihm ein Zimmer in einem Hotel zugesichert. In diesem Hotel wollte er im Vorfeld der Relegationsspiele gegen Kiel eine Pressekonferenz veranstalten, als „Wertschätzung gegenüber dem Hotel“. Diese wurde ihm jedoch verweigert. Anfang Juni erfuhr er „hinter seinem Rücken“, dass er das Zimmer räumen sollte, das ihm noch knapp vier Wochen zusteht. Er stellte im Beisein seiner Eltern den Vorstand zur Rede. Man versicherte ihm. es sei „nichts dran“.
Zurück aus dem Urlaub musste er feststellen, dass seine persönlichen Dinge in einer Besenkammer des Hotels abgestellt waren, sein Zimmer geräumt: „Ich hätte weinen können“. Er habe entsetzt die Polizei verständigt. Selbst der Polizist konnte nicht fassen, wie man den Meistertrainer behandelte. Auf dem Hotel-Parkplatz packte er seine Koffer. Wolf fehlte der Respekt. Außerdem wurde zwar groß über das Ereignis berichtet, jedoch wurde es nie berichtigt. Das merkt er erst eine Stunde später an. Es scheint ihn gar nicht groß zu kümmern.
Der Wolf – ein Rudeltier
Respekt zeigt er jedem Mitarbeiter eines Vereines. In seiner Ära als KSV-Trainer gab es eine Art Zeugwart, der halbtags arbeitete und noch nicht einmal Vereinsbekleidung trug. Der Verein habe dafür kein Geld – auch nicht um ihn auf Auswärtsfahrten mitzunehmen. Wolf selber setzte sich für ihn eine und bezahlte Fahrt und Hotelzimmer. Der Zeugwart war von nun an „Teil der Mannschaft“. Ähnlich geht er es in Burghausen an. Er fordert von seinen Spieler die Begrüßung der gesamten Geschäftsstelle, „genauso, wie sie den Präsidenten grüßen.“ Respekt, aber auch Disziplin. Er fordert „volle Hingabe – sonst kannst du es gleich lassen.“ Auch altmodische Dinge schätzt der Trainer Uwe Wolf: „Essen in Badelatschen gibt es bei mir nicht.“ Inzwischen ist es 21:30 Uhr. Wolf wird noch heute Abend nach Burghausen fahren, knapp eineinhalb Stunden Fahrtzeit. Dort wird er auch wohnen. „Ich bin kein Trainer, der frei gibt, um nachhause zu fahren. Ich arbeite in Burghausen und lebe auch dort“. Er nimmt den letzten Schluck Espresso und fügt hinzu: „Und Arbeit gibt es viel“ Er verlässt den Italiener, lädt die Belegschaft ein, zum anstehenden Spiel in Unterhaching und umarmt den Chef. Es geht noch zwei Minuten nach Hause und dann ins neue Zuhause, nach Burghausen.
Wolf und die Presse
Gerne spricht er über Fußball, über das, was er von seinen Spieler verlangt. Immer wieder betont er, dass die Spieler „sein wichtigstes Gut“ sind. Er würde für sie „durchs Feuer gehen“. Er hakt immer wieder nach um herauszustellen, dass nichts so wichtig sei, wie seine Mannschaft. Er spricht lieber von Inhalten – vielleicht ein Grund, warum die Medien kein gutes Bild von ihm haben. Bei Wolf stehen Inhalte vor Nettigkeiten. Die Presse, gerade in Kassel, war sehr negativ geprägt: „50 Prozent derer, die pro Wolf sind, sind ehemalige Kollegen oder Spieler, die andere Hälfte Presse - oder Leute, die mich inhaltlich nicht kennen.“ Er selbst liest nicht viele Beiträge. Wenn es aber um seine Spieler geht, kommt es schon mal vor, dass er die Journalisten berichtigt. Auch hier erwartet er Respekt und Genauigkeit.
Zwischen den Trainerstationen hospitierte er bei Real Madrid, unter dem damaligen Trainer Manuel Pellegrini. Eine Chance, die ihm seine Freunde, Real-Legende Emilio Butragueno und Hansi Flick ermöglichten. Butragueno kennt er aus seiner Zeit in Mexiko. Vor seiner Zeit in Burghausen war er zur Hospitanz am Gardasee, mit Pep Guardiola und dem FC Bayern München: „Er ist ein guter Typ.“, äußert er sich über den FCB-Chef-Trainer. Die Tatsache, dass er spanisch spricht, half bei der Verständigung. Diese Chance ermöglichte Matthias Sammer – ein Bekannter. Sein Telefon klingelt erneut – der Wacker-Präsident. Er zögert kurz, schaut Sekunden auf das Display und spricht weiter. Er kommt nochmal auf Presse zurück. Das scheint ihm wichtig. Das Verhältnis war nie angespannt und er bemühe sich um professionelle Zusammenarbeit. Immer wieder merkt man ihm an, dass er eine flapsige Bemerkung zur schreibenden Zunft auf Lager hat. „Teilweise gönnen die mir nicht den Dreck unter den Fingernägeln.“
Meister und Fan-Liebling in Kassel
Er spricht seine Zeit in Kassel an, als die Fans per Choreografie seine Vertragsverlängerung forderten. Etwas, das es nie gab in Kassel. Er zeigt Bilder. Noch heute denkt er gerne zurück, an das Verhältnis zur Kassler Fanszene. Er blickt wieder zur Decke. Damals habe man ihm vorgeworfen, er habe das inszeniert. Er lacht ironisch. KSV Hessen Kassel war seine letzte Trainerstation. Hier gewann er die Meisterschaft der Regionalliga Südwest unter scheitere nur in der Relegation an Holstein Kiel. Danach verlängerte er seinen Vertrag nicht. Finanzielle Aspekte waren kein Grund. Kassel legte einen Konsolidierungsplan vor, dem er nicht zustimmen wollte. „Es geht darum, im Sinne des Vereins zu handeln.“ Seine Stimme wird etwas lauter. Der Verein wusste, „das Angebot“, das man ihm vorlegte, würde er „nie annehmen“.
„Ich hätte weinen können“
Aus seiner Kassler Zeit stammt auch das Gerücht um eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch im Juni 2013. Per Vertrag wurde ihm ein Zimmer in einem Hotel zugesichert. In diesem Hotel wollte er im Vorfeld der Relegationsspiele gegen Kiel eine Pressekonferenz veranstalten, als „Wertschätzung gegenüber dem Hotel“. Diese wurde ihm jedoch verweigert. Anfang Juni erfuhr er „hinter seinem Rücken“, dass er das Zimmer räumen sollte, das ihm noch knapp vier Wochen zusteht. Er stellte im Beisein seiner Eltern den Vorstand zur Rede. Man versicherte ihm. es sei „nichts dran“.
Zurück aus dem Urlaub musste er feststellen, dass seine persönlichen Dinge in einer Besenkammer des Hotels abgestellt waren, sein Zimmer geräumt: „Ich hätte weinen können“. Er habe entsetzt die Polizei verständigt. Selbst der Polizist konnte nicht fassen, wie man den Meistertrainer behandelte. Auf dem Hotel-Parkplatz packte er seine Koffer. Wolf fehlte der Respekt. Außerdem wurde zwar groß über das Ereignis berichtet, jedoch wurde es nie berichtigt. Das merkt er erst eine Stunde später an. Es scheint ihn gar nicht groß zu kümmern.
Der Wolf – ein Rudeltier
Respekt zeigt er jedem Mitarbeiter eines Vereines. In seiner Ära als KSV-Trainer gab es eine Art Zeugwart, der halbtags arbeitete und noch nicht einmal Vereinsbekleidung trug. Der Verein habe dafür kein Geld – auch nicht um ihn auf Auswärtsfahrten mitzunehmen. Wolf selber setzte sich für ihn eine und bezahlte Fahrt und Hotelzimmer. Der Zeugwart war von nun an „Teil der Mannschaft“. Ähnlich geht er es in Burghausen an. Er fordert von seinen Spieler die Begrüßung der gesamten Geschäftsstelle, „genauso, wie sie den Präsidenten grüßen.“ Respekt, aber auch Disziplin. Er fordert „volle Hingabe – sonst kannst du es gleich lassen.“ Auch altmodische Dinge schätzt der Trainer Uwe Wolf: „Essen in Badelatschen gibt es bei mir nicht.“ Inzwischen ist es 21:30 Uhr. Wolf wird noch heute Abend nach Burghausen fahren, knapp eineinhalb Stunden Fahrtzeit. Dort wird er auch wohnen. „Ich bin kein Trainer, der frei gibt, um nachhause zu fahren. Ich arbeite in Burghausen und lebe auch dort“. Er nimmt den letzten Schluck Espresso und fügt hinzu: „Und Arbeit gibt es viel“ Er verlässt den Italiener, lädt die Belegschaft ein, zum anstehenden Spiel in Unterhaching und umarmt den Chef. Es geht noch zwei Minuten nach Hause und dann ins neue Zuhause, nach Burghausen.
"You´ll never walk alone KSV Hessen Kassel" Seit dem 6.10.1974 bis zum Tod !
"Man kann sich eine neue Freundin suchen, aber keinen neuen Verein !"(Campino)
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