Perspektive KSV - Außerordentliche Mitgliederversammlung!
Re: Perspektive KSV - Außerordentliche Mitgliederversammlung
Was ich mir von der Veranstaltung erhoffe?
Entfernung der faulen Äpfel und auf der folgenden Versammlung dann die Zusammenstellung einer Vereinsführung, die als echte Mannschaft auftritt und nichts mehr mit dem Klüngel- und Maulwurfswesen unter Lassen gemein hat.
Damit steht auch meine Position: Lassen bitte entlassen und damit den Verein entlasten. Es muss Schluss sein mit dem KSV Lassen Kassel, das Theater bringt uns nicht weiter. Bei Arminia Bielefeld läuft es nach einem rasanten Sinkflug auch wieder immerhin etwas besser, nachdem man dort einen Maulwurf trotz bestehender Naturschutzrechte erfolgreich entsorgen konnte. Wenn Linnenbrink auch unter dieses Lassen-Thema fällt, dann bitte auch ihn entlassen. Das reicht meiner Ansicht nach, um den Aufsichtsrat anschließend vernünftig neu aufzustellen. Der Vorstand nimmt ja schon Gestalt an, und den Rauswurf von Lepore kann ich unter sportlichen Aspekten auch nachvollziehen. Rüdiger Albramczik ist ein klangvolller Name. Ich traue ihm zu, dass er gute Fußballer sichten kann. Nicht zutrauen tue ich ihm große konzeptionelle Arbeiten und Visionen, dafür wirkte er mir als Spieler zu einfach gestrickt. Vielleicht irre ich mich da heute auch, mal sehen.
Ein Konzept sollte man allerdings nicht überschätzen, das Wort ist einfach nur sehr in Mode gekommen und wird ziemlich überstrapaziert. Tatsächlich ist Fußball Tagesgeschäft, und ohne konkrete Finanzdaten über mehrere Jahre hinweg kann man in unteren Ligen ein Konzept schwerlich durchhalten.
Das führt mich zum letzten Punkt. Es ist wichtig, dass der KSV in seiner Krise jetzt seine wichtigsten Sponsoren halten kann. VW sollte also im Boot bleiben, auch wenn Watermeier den Kanal erst einmal voll hatte. Die neue Führung muss sich das Vertrauen in der Wirtschaft schnell erarbeiten. Schlimmer als bisher geht es freilich nicht. Darum hoffe ich, dass die Sponsoren die entsprechenden personellen Einschnitte der letzten und kommenden Wochen mittragen und den neu aufgestellten Verein auf dem mittelfristigen Weg in die 3. Liga begleiten werden.
Entfernung der faulen Äpfel und auf der folgenden Versammlung dann die Zusammenstellung einer Vereinsführung, die als echte Mannschaft auftritt und nichts mehr mit dem Klüngel- und Maulwurfswesen unter Lassen gemein hat.
Damit steht auch meine Position: Lassen bitte entlassen und damit den Verein entlasten. Es muss Schluss sein mit dem KSV Lassen Kassel, das Theater bringt uns nicht weiter. Bei Arminia Bielefeld läuft es nach einem rasanten Sinkflug auch wieder immerhin etwas besser, nachdem man dort einen Maulwurf trotz bestehender Naturschutzrechte erfolgreich entsorgen konnte. Wenn Linnenbrink auch unter dieses Lassen-Thema fällt, dann bitte auch ihn entlassen. Das reicht meiner Ansicht nach, um den Aufsichtsrat anschließend vernünftig neu aufzustellen. Der Vorstand nimmt ja schon Gestalt an, und den Rauswurf von Lepore kann ich unter sportlichen Aspekten auch nachvollziehen. Rüdiger Albramczik ist ein klangvolller Name. Ich traue ihm zu, dass er gute Fußballer sichten kann. Nicht zutrauen tue ich ihm große konzeptionelle Arbeiten und Visionen, dafür wirkte er mir als Spieler zu einfach gestrickt. Vielleicht irre ich mich da heute auch, mal sehen.
Ein Konzept sollte man allerdings nicht überschätzen, das Wort ist einfach nur sehr in Mode gekommen und wird ziemlich überstrapaziert. Tatsächlich ist Fußball Tagesgeschäft, und ohne konkrete Finanzdaten über mehrere Jahre hinweg kann man in unteren Ligen ein Konzept schwerlich durchhalten.
Das führt mich zum letzten Punkt. Es ist wichtig, dass der KSV in seiner Krise jetzt seine wichtigsten Sponsoren halten kann. VW sollte also im Boot bleiben, auch wenn Watermeier den Kanal erst einmal voll hatte. Die neue Führung muss sich das Vertrauen in der Wirtschaft schnell erarbeiten. Schlimmer als bisher geht es freilich nicht. Darum hoffe ich, dass die Sponsoren die entsprechenden personellen Einschnitte der letzten und kommenden Wochen mittragen und den neu aufgestellten Verein auf dem mittelfristigen Weg in die 3. Liga begleiten werden.
Re: Perspektive KSV - Außerordentliche Mitgliederversammlung
Allenfalls stimmungstechnisch (aber vielleicht reicht das ja auch).Viervierzwei hat geschrieben:In den vergangenen Jahren wäre mit den vorhandenen Mitteln von VW und anderen Sponsoren auf jeden Fall mehr drin gewesen, wenn alle an einem Strang gezogen hätten. Zum Glück wird ab morgen vieles besser.
Realistisch gesehen, haben wir seinerzeit mit Rose und viel dusel den aufstieg von der Hessenliga in die drittklassigkeit geschafft, um dann recht bald wieder in die viertklassigkeit abzusteigen (2008/09 mit Rose und MEG). In der viertklassigkeit sind wir dann mit Rose und VW all die jahre steckengeblieben. 2010/11, als eigentlich noch alles und insbesondere der aufstieg in die 3. Liga möglich war, hat Rose den unglücksbringer Lepore mitinstalliert, ist (aus nachvollziehbaren persönlichen gründen) von bord gegangen und der aufstieg wurde mal wieder verdaddelt.
Am ende der saison 2010/11 standen wir dann mit einem überflüssigen geschäftsführer (Lepore) da und hatten keinen vorstandsvorsitzenden; "irgendwie" ist dann Lepore in diese position reingerutscht (mit VW) -- wie das kommen konnte, habe ich bis heute nicht verstanden.
Zu beginn der saison 2011/12 waren dann durchaus schöne neue dinge die vermerken (neue sponsoren, trainer (Hock) gehalten, verbessertes umfeld mit vereinsheim und runderneuertem stadion). Gleichzeitig mit den ausbleibenden sportlichen erfolgen nahm das bekannte chaos seinen lauf; vielleicht war's aber auch umgekehrt, dass mit dem umsichgreifenden chaos (Bauer-posse und VW-zögereien) keine sportlichen erfolge sich einstellen wollten.
Im nachhin betrachtet war es das größte versagen, nicht gleich zum ende der saison in dingen Thorsten Bauer für klare verhältnisse gesorgt zu haben. Da hat die damalige führungstruppe kollektiv versagt (vorstand und Hock, als er dann nun als trainer zugesagt hatte) -- rausreden können die sich nur damit, dass es damals offensichtlich keinen wirklichen vorstandsvorsitzenden gab. Das hat sich der aufsichtsrat als versagen anrechnen zu lassen (im aufsichtsrat saß auch damals schon VW).
Wenn nun Rose wieder in den vorstand kommt (kommisarisch), dann wird's stimmungsmäßig wahrscheinlich wieder besser und vielleicht kommt damit auch glück und aufstiegsdusel zurück. Zu erinnern ist aber auch daran, dass es auch unter Rose immer mal wieder "chaos" gab (die Gökerei und in der letzten spielzeit das geschrei nach einem neuen trainer, wo sich dann Rose offensichtlich nicht gegen den aufsichtsrat durchsetzen konnte).
Das alles sind aber zumeist keine gründe sich vom verein abzuwenden. Noch ist alles möglich!
Karl
Re: Perspektive KSV - Außerordentliche Mitgliederversammlung
http://www.dasbesteausnordhessen.de/news.php?id=7748
Igitt!!!!!!!!!!!!!Allerdings wird eine Abwahl wohl schon aus formalen Gründen scheitern. Denn: Laut Satzung dürfen während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nur Anträge zur Tagesordnung behandelt werden. Nach Informationen unserer Zeitung soll das Vorhaben der Initiative „Perspektive KSV" deshalb nicht zugelassen werden, zumal bei einer Abwahl des gesamten Aufsichtsrates oder einzelner Mitglieder aus diesem Gremium die Handlungsfähigkeit des Vereins auf dem Spiel stünde. Handlungsfähig ist der Klub nämlich nur, wenn mindestens drei gewählte Mitglieder im Amt sind.
Derzeit besteht der Aufsichtsrat aus vier gewählten Mitgliedern: Lassen, Jochen Gabriel, Dr. Frank Walter und Wolfgang Linnenbrink. Hinzu kommt der berufene Frank Greizer vom Sponsor SMA. Am Rande: Experten bezweifeln, ob zu der Sitzung überhaupt ordnungsgemäß geladen worden ist. Es sollen bei den Einladungen notwendige Unterschriften fehlen.
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Re: Perspektive KSV - Außerordentliche Mitgliederversammlung
DerReiner hat geschrieben:http://www.dasbesteausnordhessen.de/news.php?id=7748
Igitt!!!!!!!!!!!!!Allerdings wird eine Abwahl wohl schon aus formalen Gründen scheitern. Denn: Laut Satzung dürfen während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nur Anträge zur Tagesordnung behandelt werden. Nach Informationen unserer Zeitung soll das Vorhaben der Initiative „Perspektive KSV" deshalb nicht zugelassen werden, zumal bei einer Abwahl des gesamten Aufsichtsrates oder einzelner Mitglieder aus diesem Gremium die Handlungsfähigkeit des Vereins auf dem Spiel stünde. Handlungsfähig ist der Klub nämlich nur, wenn mindestens drei gewählte Mitglieder im Amt sind.
Derzeit besteht der Aufsichtsrat aus vier gewählten Mitgliedern: Lassen, Jochen Gabriel, Dr. Frank Walter und Wolfgang Linnenbrink. Hinzu kommt der berufene Frank Greizer vom Sponsor SMA. Am Rande: Experten bezweifeln, ob zu der Sitzung überhaupt ordnungsgemäß geladen worden ist. Es sollen bei den Einladungen notwendige Unterschriften fehlen.

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Re: Perspektive KSV - Außerordentliche Mitgliederversammlung
"Erhebliche Unmutsäußerungen" ... das wird heut abend auch das Einzige sein, was die Perspektive zu bieten hat. Kennen nichtmal die Satzung. Also das ist mal richtig peinlich, tut mir leid.
Der Lassen wird noch bis Mai bleiben und dann nicht nochmal kandidieren. Das finde ich auch die beste Lösung für alle Beteiligten. Es muss auch darum gehen, dass alle ihr Gesicht wahren können.
Der Lassen wird noch bis Mai bleiben und dann nicht nochmal kandidieren. Das finde ich auch die beste Lösung für alle Beteiligten. Es muss auch darum gehen, dass alle ihr Gesicht wahren können.
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Re: Perspektive KSV - Außerordentliche Mitgliederversammlung
Den letzten Interviews nach, zeigt er keinerlei Ambitionen sich zurück zu ziehen.Reiherwälder hat geschrieben:Der Lassen wird noch bis Mai bleiben und dann nicht nochmal kandidieren. Das finde ich auch die beste Lösung für alle Beteiligten. Es muss auch darum gehen, dass alle ihr Gesicht wahren können.
"Erfolg ersetzt alle Argumente". Kicks.
Re: Perspektive KSV - Außerordentliche Mitgliederversammlung
Reiherwälder hat geschrieben:"Erhebliche Unmutsäußerungen" ... das wird heut abend auch das Einzige sein, was die Perspektive zu bieten hat. Kennen nichtmal die Satzung. Also das ist mal richtig peinlich, tut mir leid.
Der Lassen wird noch bis Mai bleiben und dann nicht nochmal kandidieren. Das finde ich auch die beste Lösung für alle Beteiligten. Es muss auch darum gehen, dass alle ihr Gesicht wahren können.
Wollen wir mal abwarten wer hier die Satzung kennt und wer nicht.Und du mach dich ab ins Freibad,Mitgliederversammlungen des KSV gehen dich,als Nichtmitglied, nämlich einen feuchten Kehricht an! Ich pöbele ja auch nicht zur Versammlung des "Kleinkaliber-Schützenverein Wabern 1926 e.V. " rum,da bin ich nämlich auch Nichtmitglied.
Re: Perspektive KSV - Außerordentliche Mitgliederversammlung
Moment, jetzt mal bitte noch zwei Sachen kurz für Deppen wie mich:
1) Die Abwahanträge lagen doch lange vor Ladungsfrist schon bereit - was soll dann die Problematik sein, dass diese nicht auf der Tagesordnung stehen?
2) Wenn Herr Lassen abgewählt wird, dann haben wir ja noch drei gewählte Leute in den Gremien. Wo also wäre dabei die Problematik? Dann wäre halt eine Abwahl Linnenbrinks aufgrund dieser Konstellation nicht denkbar, was sich aber nach der Wahl neuer AR-Mitglieder im Mai nachholen ließe.
1) Die Abwahanträge lagen doch lange vor Ladungsfrist schon bereit - was soll dann die Problematik sein, dass diese nicht auf der Tagesordnung stehen?
2) Wenn Herr Lassen abgewählt wird, dann haben wir ja noch drei gewählte Leute in den Gremien. Wo also wäre dabei die Problematik? Dann wäre halt eine Abwahl Linnenbrinks aufgrund dieser Konstellation nicht denkbar, was sich aber nach der Wahl neuer AR-Mitglieder im Mai nachholen ließe.
"Genial an Kassel ist, die wenigen Möglichkeiten hier einfach nutzen zu müssen.
Du bist zwar nirgends, kannst aber im Handumdrehen überall sein. Das ist wenig Silicon, aber viel Valley..."
Du bist zwar nirgends, kannst aber im Handumdrehen überall sein. Das ist wenig Silicon, aber viel Valley..."