Hamann-Interview vor Pfullendorf
Verfasst: 28. Sep 2007, 11:53
http://www.sc-pfullendorf.de/magazin/ar ... opmenu=221
Interview mit Mathias Hamann, Trainer des KSV Hesen Kassel
Quelle:Schwäbische Zeitung vom 28.09.2007
Der KSV Hessen Kassel, am Samstag ab 14 Uhr Gast des SC Pfullendorf, ist vor der Saison nicht unbedingt zu den Favoriten auf die Qualifikation für Liga drei gezählt worden. Doch bisher halten sich die Hessen mit 16:8 Toren und 15 Punkten auf Rang sieben, würden also in die dritte Profiliga aufrücken. In Kassel herrscht deshalb Aufbruchstimmung. Die Fans kommen in Scharen ins Auestadion, wo am vorigen Spieltag Spitzenreiter Jahn Regensburg vor 5 500 Besuchern mit 4:0 die erste Saisonniederlage beigebracht wurde. Vater des Erfolgs ist Trainer Matthias Hamann (39). Der bayerische Hessen-Coach, steht 2005 in Kassel unter Vertrag und schaffte gleich im ersten Jahr den Aufstieg in die Regionalliga Süd. Mathias Hamann, Bruder von Ex-Nationalspieler Dietmar, spielte selbst für Bayern München, die Spvgg. Unterhaching, 1. FC Kaiserslautern, 1860 München, Xamax Neuchatel und den Linzer ASK. 2004 schlug er die Trainerlaufbahn ein. SZ-Mitarbeiter Dirk Meier unterhielt sich vor dem Spiel in Pfullendorf mit dem Kasseler Coach.
SZ: Der bisherige Saisonverlauf war für Hessen Kassel fast durchweg positiv. Wie zufrieden sind Sie mit dem bisher Geleisteten?
Hamann: Sehr zufrieden. Nach der ersten Heimniederlage, wir haben gegen Aalen 1:0 geführt und dann 1:3 verloren, hat die Mannschaft ihre Leistung stabilisiert. Wir spielen recht solide und waren außer beim 0:3 in Ingolstadt keiner Mannschaft unterlegen. Ein Highlight war sicher am vorigen Spieltag das 4:0 gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Jahn Regensburg.
SZ: Eine ganz tolle Saison spielt Ihr Stürmer Thorsten Bauer. Er hat in jedem der fünf Heimspiele das 1:0 geschossen und hat insgesamt schon sieben Treffer auf dem Konto...
Hamann: Ich versuche, dass jeder Spieler im Rahmen der Vorgaben seine Stärke einbringen kann. Davon leben wir. Jeder kann sich auf dem Platz im Rahmen der vorgegebenen Grenzen ausleben. Das kommt dem Kollektiv zugute. Bei Thorsten passt im Moment alles. Er hat den richtigen Riecher. Entweder steht er richtig oder läuft dorthin, wo der Ball hinkommt. Aber vor allem trifft er, was für einen Stürmer das Wichtigste ist.
SZ: Nun geht es nach Pfullendorf. Mit welchen Erwartungen fahren Sie dorthin?
Hamann: Man kann beide Vereine gut vergleichen. Beide haben finanziell und sportlich in etwa die gleichen Möglichkeiten. Im Moment sieht es für uns in der Tabelle etwas besser aus. Das kann sich aber nach drei Spieltagen schon wieder ganz anders aussehen.
SZ: Wer wird in Pfullendorf aus Ihrem Kader fehlen?
Hamann: Kapitän Thorsten Schönewolf und Dominik Suslik haben noch leichte Probleme. Ich hoffe aber, dass unsere medizinische Abteilung das noch bis zum Wochenende hinkriegt. Sonst habe ich keine Ausfälle.
SZ: Die Bilanz gegen Pfullendorf ist ausgeglichen. Der SCP gewann letzte Saison in Kassel 1:0, musste sich dann aber daheim 1:2 beugen. Wagen Sie einen Tipp?
Hamann: Einen Zahlentipp gebe ich nicht ab. Aber die Mannschaft will am Sonntag in München auf die Wies'n gehen. Es liegt an ihr, ob wir vorher noch trainieren oder es ein freier Tag wird. Wenn sich die Mannschaft reinhaut und gewinnt, dann hätten wir 18 Punkte und könnten uns in der Tabelle oben einbetonieren. <b>Dann hätten wir zum nächsten Heimspiel gegen Siegen bestimmt 10 000 Zuschauer
.</b> Es liegt also an jedem einzelnen Spieler, sich wieder für das Kollektiv einzubringen.
SZ: Der SC Pfullendorf ist aktuell nur Drittletzter. Verfolgen Sie den Weg dieses Vereins?
Hamann: Ja, natürlich Pfullendorf hat sicher auch einen Standortnachteil. Aber sie haben es nach wie vor in der Hand, die Dritte Liga zu erreichen.
SZ: Wie erwarten Sie den SCP am Samstag?
Hamann: Sie müssen unbedingt gewinnen. Daher rechne ich mit einem sehr offensiven Gegner. Das kann uns zugute kommen, denn im Moment kontern wir sehr gut. Darin könnte unser Vorteil liegen.
<i>Schönes Interview, aber Hamanns Schätzungen was Zuschauerzahlen angeht ist schon abenteuerlich</i>
Interview mit Mathias Hamann, Trainer des KSV Hesen Kassel
Quelle:Schwäbische Zeitung vom 28.09.2007
Der KSV Hessen Kassel, am Samstag ab 14 Uhr Gast des SC Pfullendorf, ist vor der Saison nicht unbedingt zu den Favoriten auf die Qualifikation für Liga drei gezählt worden. Doch bisher halten sich die Hessen mit 16:8 Toren und 15 Punkten auf Rang sieben, würden also in die dritte Profiliga aufrücken. In Kassel herrscht deshalb Aufbruchstimmung. Die Fans kommen in Scharen ins Auestadion, wo am vorigen Spieltag Spitzenreiter Jahn Regensburg vor 5 500 Besuchern mit 4:0 die erste Saisonniederlage beigebracht wurde. Vater des Erfolgs ist Trainer Matthias Hamann (39). Der bayerische Hessen-Coach, steht 2005 in Kassel unter Vertrag und schaffte gleich im ersten Jahr den Aufstieg in die Regionalliga Süd. Mathias Hamann, Bruder von Ex-Nationalspieler Dietmar, spielte selbst für Bayern München, die Spvgg. Unterhaching, 1. FC Kaiserslautern, 1860 München, Xamax Neuchatel und den Linzer ASK. 2004 schlug er die Trainerlaufbahn ein. SZ-Mitarbeiter Dirk Meier unterhielt sich vor dem Spiel in Pfullendorf mit dem Kasseler Coach.
SZ: Der bisherige Saisonverlauf war für Hessen Kassel fast durchweg positiv. Wie zufrieden sind Sie mit dem bisher Geleisteten?
Hamann: Sehr zufrieden. Nach der ersten Heimniederlage, wir haben gegen Aalen 1:0 geführt und dann 1:3 verloren, hat die Mannschaft ihre Leistung stabilisiert. Wir spielen recht solide und waren außer beim 0:3 in Ingolstadt keiner Mannschaft unterlegen. Ein Highlight war sicher am vorigen Spieltag das 4:0 gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Jahn Regensburg.
SZ: Eine ganz tolle Saison spielt Ihr Stürmer Thorsten Bauer. Er hat in jedem der fünf Heimspiele das 1:0 geschossen und hat insgesamt schon sieben Treffer auf dem Konto...
Hamann: Ich versuche, dass jeder Spieler im Rahmen der Vorgaben seine Stärke einbringen kann. Davon leben wir. Jeder kann sich auf dem Platz im Rahmen der vorgegebenen Grenzen ausleben. Das kommt dem Kollektiv zugute. Bei Thorsten passt im Moment alles. Er hat den richtigen Riecher. Entweder steht er richtig oder läuft dorthin, wo der Ball hinkommt. Aber vor allem trifft er, was für einen Stürmer das Wichtigste ist.
SZ: Nun geht es nach Pfullendorf. Mit welchen Erwartungen fahren Sie dorthin?
Hamann: Man kann beide Vereine gut vergleichen. Beide haben finanziell und sportlich in etwa die gleichen Möglichkeiten. Im Moment sieht es für uns in der Tabelle etwas besser aus. Das kann sich aber nach drei Spieltagen schon wieder ganz anders aussehen.
SZ: Wer wird in Pfullendorf aus Ihrem Kader fehlen?
Hamann: Kapitän Thorsten Schönewolf und Dominik Suslik haben noch leichte Probleme. Ich hoffe aber, dass unsere medizinische Abteilung das noch bis zum Wochenende hinkriegt. Sonst habe ich keine Ausfälle.
SZ: Die Bilanz gegen Pfullendorf ist ausgeglichen. Der SCP gewann letzte Saison in Kassel 1:0, musste sich dann aber daheim 1:2 beugen. Wagen Sie einen Tipp?
Hamann: Einen Zahlentipp gebe ich nicht ab. Aber die Mannschaft will am Sonntag in München auf die Wies'n gehen. Es liegt an ihr, ob wir vorher noch trainieren oder es ein freier Tag wird. Wenn sich die Mannschaft reinhaut und gewinnt, dann hätten wir 18 Punkte und könnten uns in der Tabelle oben einbetonieren. <b>Dann hätten wir zum nächsten Heimspiel gegen Siegen bestimmt 10 000 Zuschauer
SZ: Der SC Pfullendorf ist aktuell nur Drittletzter. Verfolgen Sie den Weg dieses Vereins?
Hamann: Ja, natürlich Pfullendorf hat sicher auch einen Standortnachteil. Aber sie haben es nach wie vor in der Hand, die Dritte Liga zu erreichen.
SZ: Wie erwarten Sie den SCP am Samstag?
Hamann: Sie müssen unbedingt gewinnen. Daher rechne ich mit einem sehr offensiven Gegner. Das kann uns zugute kommen, denn im Moment kontern wir sehr gut. Darin könnte unser Vorteil liegen.
<i>Schönes Interview, aber Hamanns Schätzungen was Zuschauerzahlen angeht ist schon abenteuerlich</i>