Gründe für einen Rücktritt/HNA Bericht und Kommentar 12.9.04
Verfasst: 12. Sep 2004, 12:50
Die HNA schreibt heute, die Angriffe der eigenen Anhänger und die Umfrage der HNA hätten erheblich an Herrn Thomale genagt. Außerdem soll es Anfeindungen gegen seine Ehefrau gegeben haben.
Also bitte, selbstverständlich sind Anfeindungen gegen die Ehefrau absolut inakzeptabel und schlimm, aber das ist doch die absolute Ausnahme und kommt von Leuten, die man nicht ernst nehmen kann und darf . Außerdem wären einige meiner Kollegen und ich selbst schon lange arbeitslos, wenn wir bei Anfeindungen gegen uns oder Familienmitglieder kündigen würden. Manche "Jobs" bringen eben sowas mit sich, so übel das ist. Damit muß man leben.
Und dann die Angriffe der Fans. Wie lange ist der Mann im Trainergeschäft ? Da wird er doch wohl wissen, dass das eben so ist. Mal wird man angefeindet und 4 Wochen später ist man der Held. Wir Fans sind zu Recht enttäuscht und machen unserem Ärger manchmal so luft. Auch ich habe das in der Erregung getan und nachdem ich zweimal darüber geschlafen habe, wäre ich froh, ich hätte manchen Beitrag nicht geschrieben. Anderen geht es vielleicht ähnlich.
Diese Anfeindungen sollen nun ein Grund für einen Rücktritt sein: Lachhaft.
Dann die Umfrage in der HNA. Meine Güte. Wie viele "Fans" haben da mitgemacht ? Auch 21 von 40 sind über 50 Prozent. Außerdem sind eher Trainergegner motiviert, bei einer derartigen Umfrage teilzunehmen.
Das alles muß ich hier aber doch wirklich einem Trainerprofi nicht erklären.
Ein Rücktritt, weil der Trainer meint, er könne der Mannschaft nicht mehr helfen, ist meines Erachtens OK, aber jetzt diese neuen Gründe anzuführen, kann doch nicht sein ernst sein.
Und Herr Ziemke von der HNA springt in seinem Kommentar auf diesen Zug auch noch auf. Mit der völlig unverständlichen Unzufriedenheit über das in den letzten Jahren ereichte, hat er sogar Recht, aber die Frage zum Abschluß ("Ist dieser KSV vielleicht untrainierbar") und die Behauptung, Thomale sei am Widerstand der Fans gescheitert, sind doch wohl einfach nur ein Witz bzw. traurig. Etwas mehr Tiefgang und weniger Polemik hätten Herrn Ziemke gut zu Gesicht gestanden. So kann man ihn in Zukunft noch weniger ernst nehmen.
Übrigens sollte der Trainer meiner (zugegeben geänderten und neuen) Meinung nach, wenn die Mannschaft und der Vorstand hinter ihm stehen, jetzt doch bleiben. Auch ein neuer führt uns nicht mehr zur Meisterschaft.
Also bitte, selbstverständlich sind Anfeindungen gegen die Ehefrau absolut inakzeptabel und schlimm, aber das ist doch die absolute Ausnahme und kommt von Leuten, die man nicht ernst nehmen kann und darf . Außerdem wären einige meiner Kollegen und ich selbst schon lange arbeitslos, wenn wir bei Anfeindungen gegen uns oder Familienmitglieder kündigen würden. Manche "Jobs" bringen eben sowas mit sich, so übel das ist. Damit muß man leben.
Und dann die Angriffe der Fans. Wie lange ist der Mann im Trainergeschäft ? Da wird er doch wohl wissen, dass das eben so ist. Mal wird man angefeindet und 4 Wochen später ist man der Held. Wir Fans sind zu Recht enttäuscht und machen unserem Ärger manchmal so luft. Auch ich habe das in der Erregung getan und nachdem ich zweimal darüber geschlafen habe, wäre ich froh, ich hätte manchen Beitrag nicht geschrieben. Anderen geht es vielleicht ähnlich.
Diese Anfeindungen sollen nun ein Grund für einen Rücktritt sein: Lachhaft.
Dann die Umfrage in der HNA. Meine Güte. Wie viele "Fans" haben da mitgemacht ? Auch 21 von 40 sind über 50 Prozent. Außerdem sind eher Trainergegner motiviert, bei einer derartigen Umfrage teilzunehmen.
Das alles muß ich hier aber doch wirklich einem Trainerprofi nicht erklären.
Ein Rücktritt, weil der Trainer meint, er könne der Mannschaft nicht mehr helfen, ist meines Erachtens OK, aber jetzt diese neuen Gründe anzuführen, kann doch nicht sein ernst sein.
Und Herr Ziemke von der HNA springt in seinem Kommentar auf diesen Zug auch noch auf. Mit der völlig unverständlichen Unzufriedenheit über das in den letzten Jahren ereichte, hat er sogar Recht, aber die Frage zum Abschluß ("Ist dieser KSV vielleicht untrainierbar") und die Behauptung, Thomale sei am Widerstand der Fans gescheitert, sind doch wohl einfach nur ein Witz bzw. traurig. Etwas mehr Tiefgang und weniger Polemik hätten Herrn Ziemke gut zu Gesicht gestanden. So kann man ihn in Zukunft noch weniger ernst nehmen.
Übrigens sollte der Trainer meiner (zugegeben geänderten und neuen) Meinung nach, wenn die Mannschaft und der Vorstand hinter ihm stehen, jetzt doch bleiben. Auch ein neuer führt uns nicht mehr zur Meisterschaft.