Vorbericht Wörsdorf-KSV
Verfasst: 15. Aug 2003, 19:56
Hier mal ein Vorbericht zum Spiel TSG Wörsdorf-KSV Hessen aus dem Wiesbadener Tagblatt vom 15.08:
Auf Wörsdorf wartet Arbeit
Idsteiner gehen mit Selbstbewusstsein ins Match gegen Hessen Kassel
Das 1:1 in Bernbach verleiht dem Fußball-Oberligisten TSG Wörsdorf neues Selbsbewusstsein. Am Samstag (16 Uhr) gegen den Titelaspiranten Hessen Kassel spielt das gastgebende Untertaunus-Team voll auf Sieg. "An einem guten Tag kann meine Mannschaft gegen jeden Liga-Rivalen gewinnen", gibt sich TSG-Trainer Claus Plattek optimistisch.
Im Wörsdorfer Lager werden zwangsläufig Erinnerungen wach an die Duelle mit dem einstigen Zweitligisten in der vergangenen Spielzeit. Vor Jahresfrist unterlag die TSG zu Hause dem KSV mit 1:2. Im Aue-Stadion ließ es die Untertaunus-Elf dagegen so richtig krachen. Der Treffer des inzwischen für Beuerbach kickenden Ralf Neidhardt bescherte Wörsdorf einen sensationellen 1:0-Erfolg. "Diese Begegnung wird bei allen TSG-Fans noch Jahre im Gedächtnis bleiben", verkündete Spielausschuss-Vorsitzender Rolf Schmidt seinerzeit begeistert.
Auch diesmal gilt es für Wörsdorf, eine schwere Aufgabe zu meistern. "Kassel hat zwar keinen berauschenden Start hingelegt, ist aber in der Oberliga immer noch eine Riesennummer. Ich rechne mit 300 bis 400 Kasseler Fans, so dass auf unsere Kassierer und auf die Helfer in der Imbissbude wieder Schwerstarbeit wartet", sieht TSG-Berater Günter Mohr seinen Verein wieder vor einem großen Zahltag. Die Organisation steht ebenso wie der als "Löwenkäfig" errichtete Bauzaun.
In Kassel wurden zu Rundenbeginn die Weichen für den Regionalliga-Aufstieg gestellt. Eine Brauerei bringt sogar ab dem 23. August ein "Löwenbier" auf den Markt. Die Flaschen sind mit dem KSV-Logo versehen und füllen mit einem halben Euro pro Sechserpack die Vereinskasse auf. Flüssigkeitsprobleme dürfte es somit bei den KSV-Fans kaum mehr geben.
Mit dem polnischen Ex-Nationalspieler Slawomir Chalaskiewiecz (39 Jahre) wurde ein erfahrener Haudegen verpflichtet, der zuvor für Hansa Rostock und Energie Cottbus als Profi auf Torejagd ging.
Energie wird auch Trainer Thomas Freudenstein benötigen. Der Roggensack-Nachfolger ist mit seiner routinierten Truppe eigentlich zum Aufstieg verdammt. Daran ändert auch das enttäuschende 1:1 gegen Marburg nichts. Der Unparteiische Karsten Vollmar (Bad Hersfeld) musste jedenfalls mit einer Polizei-Eskorte aus dem Stadion zu seinem Auto geleitet werden. Auch nach dem letzten Aufeinander-Treffen in Wörsdorf hatte es noch eine dritte Halbzeit vor dem Fußball-Gericht gegeben.
Ein angetrunkener KSV-Fan hatte Schiri Englert (Bad Nauheim) damals den Ball aus der Hand geschlagen. Die TSG musste trotz eines großen Polizeiaufgebotes 200 Euro wegen Verletzung der Aufsichtspflicht bezahlen. Der sich als Steinewerfer aus dem Torraum in Richtung Publikum betätigende KSV-Keeper Zoran Zeljko kam dagegen " wie der im Gesicht getroffene Junge " mit einem blauen Auge davon.
In Sachen Neuverpflichtung des Ex-Darmstadters Andreas Rüppel soll, so Günter Mohr, heute eine definitive Entscheidung fallen.
Auf Wörsdorf wartet Arbeit
Idsteiner gehen mit Selbstbewusstsein ins Match gegen Hessen Kassel
Das 1:1 in Bernbach verleiht dem Fußball-Oberligisten TSG Wörsdorf neues Selbsbewusstsein. Am Samstag (16 Uhr) gegen den Titelaspiranten Hessen Kassel spielt das gastgebende Untertaunus-Team voll auf Sieg. "An einem guten Tag kann meine Mannschaft gegen jeden Liga-Rivalen gewinnen", gibt sich TSG-Trainer Claus Plattek optimistisch.
Im Wörsdorfer Lager werden zwangsläufig Erinnerungen wach an die Duelle mit dem einstigen Zweitligisten in der vergangenen Spielzeit. Vor Jahresfrist unterlag die TSG zu Hause dem KSV mit 1:2. Im Aue-Stadion ließ es die Untertaunus-Elf dagegen so richtig krachen. Der Treffer des inzwischen für Beuerbach kickenden Ralf Neidhardt bescherte Wörsdorf einen sensationellen 1:0-Erfolg. "Diese Begegnung wird bei allen TSG-Fans noch Jahre im Gedächtnis bleiben", verkündete Spielausschuss-Vorsitzender Rolf Schmidt seinerzeit begeistert.
Auch diesmal gilt es für Wörsdorf, eine schwere Aufgabe zu meistern. "Kassel hat zwar keinen berauschenden Start hingelegt, ist aber in der Oberliga immer noch eine Riesennummer. Ich rechne mit 300 bis 400 Kasseler Fans, so dass auf unsere Kassierer und auf die Helfer in der Imbissbude wieder Schwerstarbeit wartet", sieht TSG-Berater Günter Mohr seinen Verein wieder vor einem großen Zahltag. Die Organisation steht ebenso wie der als "Löwenkäfig" errichtete Bauzaun.
In Kassel wurden zu Rundenbeginn die Weichen für den Regionalliga-Aufstieg gestellt. Eine Brauerei bringt sogar ab dem 23. August ein "Löwenbier" auf den Markt. Die Flaschen sind mit dem KSV-Logo versehen und füllen mit einem halben Euro pro Sechserpack die Vereinskasse auf. Flüssigkeitsprobleme dürfte es somit bei den KSV-Fans kaum mehr geben.
Mit dem polnischen Ex-Nationalspieler Slawomir Chalaskiewiecz (39 Jahre) wurde ein erfahrener Haudegen verpflichtet, der zuvor für Hansa Rostock und Energie Cottbus als Profi auf Torejagd ging.
Energie wird auch Trainer Thomas Freudenstein benötigen. Der Roggensack-Nachfolger ist mit seiner routinierten Truppe eigentlich zum Aufstieg verdammt. Daran ändert auch das enttäuschende 1:1 gegen Marburg nichts. Der Unparteiische Karsten Vollmar (Bad Hersfeld) musste jedenfalls mit einer Polizei-Eskorte aus dem Stadion zu seinem Auto geleitet werden. Auch nach dem letzten Aufeinander-Treffen in Wörsdorf hatte es noch eine dritte Halbzeit vor dem Fußball-Gericht gegeben.
Ein angetrunkener KSV-Fan hatte Schiri Englert (Bad Nauheim) damals den Ball aus der Hand geschlagen. Die TSG musste trotz eines großen Polizeiaufgebotes 200 Euro wegen Verletzung der Aufsichtspflicht bezahlen. Der sich als Steinewerfer aus dem Torraum in Richtung Publikum betätigende KSV-Keeper Zoran Zeljko kam dagegen " wie der im Gesicht getroffene Junge " mit einem blauen Auge davon.
In Sachen Neuverpflichtung des Ex-Darmstadters Andreas Rüppel soll, so Günter Mohr, heute eine definitive Entscheidung fallen.
