Verfasst: 8. Apr 2003, 19:02
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Für alle die es noch nicht wissen, hier mal ein Bericht (Quelle: HNA-Schwalm) über die "Fusionierung" des ESV Jahn Treysa (Kreisliga A Ziegenhain) und des TuSpo Ziegenhain (Landesliga Hessen-Nord)!
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<b>Mit dem Stadtwappen auf der Brust</b>
SCHWALMSTADT - Die Angst war unbegründet. Die Furcht etwa, „dass wir“, wie es Heinrich Gringel ausdrückte, „mit unserer Verhandlungskommission und ein paar Leutchen unter uns bleiben würden“. Nein, so war das nicht. Statt dessen drängten sich fast 80 Personen im Saal des Restaurants „Hof Weidelbach“, um bei der Gründungsversammlung des 1. FC Schwalmstadt dem neuen Fußballverein einstimmig ihren Segen zu geben. Unter dessen Dach werden ab dem 1. Juli sowohl die Kicker des TuSpo Ziegenhain wie auch des ESV Jahn Treysa ihren Spielbetrieb in drei Senioren- und mindestens 15 Juniorenteams aufnehmen.
Dem Aufatmen der fünf ESV- und fünf TuSpo-Mitglieder, die seit dem 15. Januar die Fußball-Ehe ideell und organisatorisch vorbereiteten, über das rege Interesse folgte die Freude über die (fast einstimmige) Anerkennung der von ihr zusammengestellten Führungsmannschaft. „Ich nehme die Wahl sehr gern an“, strahlte der erste 1. Vorsitzende Heinrich Gringel über das eindeutige Votum. Genauso wie seine zukünftigen Vorstandskollegen, so dass auch zwei Kassenprüfer, die der Verhandlungskommission noch fehlten, schnell gefunden und gewählt waren.
Harmonie und Aufbruchstimmung, die allerdings nichts an der Tatsache änderte, dass die beiden Stammvereine fast 25 Jahre nicht dazu zu bewegen waren, ihre Kräfte im Fußballsport zu bündeln. Also galt es unter anderem dem selbst ernannten „Heiratsvermittler“ zu danken. Das übernahm ESV-Verwaltungsratssprecher Karl Schmidt: „Es war wichtig, dass der Bürgermeister uns zusammen gebracht hat. Denn obwohl von beiden Seiten das Interesse an einer Kooperation vorhanden war, hätte sich wahrscheinlich keiner getraut, den ersten Schritt zu tun.“ Also lud Wilhelm Kröll zur ersten Sitzung ein, der fast wöchentliche weitere folgten, bis der Weg zur Gründung des neuen Vereins bereitet war. Den wolle das Stadtoberhaupt nun als Mitglied und als Bürgermeister „wohlwollend“ begleiten.
Nicht ganz uneigennützig und in der Hoffnung, „dass der 1. FC Schwalmstadt die Stadt als Werbeträger nach außen hin repräsentiert“. Und zwar, wie im Verschmelzungsvertrag festgelegt, in den Stadtfarben blau/gelb sowie mit dem Stadtwappen auf der Brust. Die Nähe zur Stadt und zu den Stammvereinen wird auch durch einen Beirat dokumentiert, dem neben dem Bürgermeister, ESV-„Chef“ Karl Schmidt und TuSpo-Vorsitzender Bernd Bick angehören. Alle drei wurden einstimmig gewählt.
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Für alle die es noch nicht wissen, hier mal ein Bericht (Quelle: HNA-Schwalm) über die "Fusionierung" des ESV Jahn Treysa (Kreisliga A Ziegenhain) und des TuSpo Ziegenhain (Landesliga Hessen-Nord)!
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<b>Mit dem Stadtwappen auf der Brust</b>
SCHWALMSTADT - Die Angst war unbegründet. Die Furcht etwa, „dass wir“, wie es Heinrich Gringel ausdrückte, „mit unserer Verhandlungskommission und ein paar Leutchen unter uns bleiben würden“. Nein, so war das nicht. Statt dessen drängten sich fast 80 Personen im Saal des Restaurants „Hof Weidelbach“, um bei der Gründungsversammlung des 1. FC Schwalmstadt dem neuen Fußballverein einstimmig ihren Segen zu geben. Unter dessen Dach werden ab dem 1. Juli sowohl die Kicker des TuSpo Ziegenhain wie auch des ESV Jahn Treysa ihren Spielbetrieb in drei Senioren- und mindestens 15 Juniorenteams aufnehmen.
Dem Aufatmen der fünf ESV- und fünf TuSpo-Mitglieder, die seit dem 15. Januar die Fußball-Ehe ideell und organisatorisch vorbereiteten, über das rege Interesse folgte die Freude über die (fast einstimmige) Anerkennung der von ihr zusammengestellten Führungsmannschaft. „Ich nehme die Wahl sehr gern an“, strahlte der erste 1. Vorsitzende Heinrich Gringel über das eindeutige Votum. Genauso wie seine zukünftigen Vorstandskollegen, so dass auch zwei Kassenprüfer, die der Verhandlungskommission noch fehlten, schnell gefunden und gewählt waren.
Harmonie und Aufbruchstimmung, die allerdings nichts an der Tatsache änderte, dass die beiden Stammvereine fast 25 Jahre nicht dazu zu bewegen waren, ihre Kräfte im Fußballsport zu bündeln. Also galt es unter anderem dem selbst ernannten „Heiratsvermittler“ zu danken. Das übernahm ESV-Verwaltungsratssprecher Karl Schmidt: „Es war wichtig, dass der Bürgermeister uns zusammen gebracht hat. Denn obwohl von beiden Seiten das Interesse an einer Kooperation vorhanden war, hätte sich wahrscheinlich keiner getraut, den ersten Schritt zu tun.“ Also lud Wilhelm Kröll zur ersten Sitzung ein, der fast wöchentliche weitere folgten, bis der Weg zur Gründung des neuen Vereins bereitet war. Den wolle das Stadtoberhaupt nun als Mitglied und als Bürgermeister „wohlwollend“ begleiten.
Nicht ganz uneigennützig und in der Hoffnung, „dass der 1. FC Schwalmstadt die Stadt als Werbeträger nach außen hin repräsentiert“. Und zwar, wie im Verschmelzungsvertrag festgelegt, in den Stadtfarben blau/gelb sowie mit dem Stadtwappen auf der Brust. Die Nähe zur Stadt und zu den Stammvereinen wird auch durch einen Beirat dokumentiert, dem neben dem Bürgermeister, ESV-„Chef“ Karl Schmidt und TuSpo-Vorsitzender Bernd Bick angehören. Alle drei wurden einstimmig gewählt.
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