Re: Kaderplanung 2026/2027
Verfasst: 16. Jun 2026, 06:48
3-4 Spieler sollen noch kommen bzw. Vertraglich finalisiert werden…Rupp wechselt wohl zum Aufsteiger Mannheim…Qualitätsmässig werden wir Rupp laut Damm nicht ersetzen werden…gesucht wird stand jetzt TW,RV,ZM und ST
Kassel – Als die Entscheidung feststand, da kam es eigentlich doch schon wieder überraschend, trotzdem bleibt: Es war letztlich ein nicht ganz abruptes Ende. Lukas Rupp verlässt den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel nun tatsächlich. Der 35 Jahre alte Ex-Profi hat sich entschieden, ein erneuertes Vertragsangebot der Löwen nicht anzunehmen. „Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, sie hat auch gedauert. Ich wollte mir absolut sicher sein, bevor ich sie treffe. Fakt bleibt aber auch: Es tut schon weh“, sagt Rupp gestern gegenüber unserer Zeitung.
Der Rückblick: Am 14. Mai hatte der KSV in einer Pressemitteilung die Trennung von den beiden Ex-Profis Rupp und Yannick Stark bereits verkündet. Vorstandssprecher Karsten Crede hatte in dem Schreiben nüchtern wirtschaftliche Gründe genannt: „Wir müssen die aktuelle Situation gesamtheitlich betrachten: Aufwand und Ertrag stehen derzeit nicht in angemessenem Verhältnis.“ Die emotionale Komponente aber hatten die Klub-Verantwortlichen komplett unterschätzt. Es folgte ein Aufschrei der Empörung. Kein Wunder, denn Rupp und Stark waren Eckpfeiler des in der Saison so dominant auftretenden und spielerisch überzeugenden Mittelfeldes, hatten erheblichen Anteil daran, dass der KSV am Ende auf dem sechsten Platz landete. Vor allem die spielerischen Qualitäten und Ideen Rupps machten häufig den Unterschied aus.
Der Aufschrei nach der Bekanntgabe der Trennung blieb nicht ohne Folgen. Sportdirektor Tobias Damm bezeichnet im Nachgang den Zeitpunkt der Veröffentlichung selbst als unglücklich. Aber: „Nach der Veröffentlichung der Personalien hat sich im wirtschaftlichen Bereich noch etwas getan.“ Die Verhandlungen wurden also noch einmal aufgenommen. Nach Informationen unserer Zeitung deutete bei Rupp bereits sehr viel auf eine Kehrtwende hin. „Es ging hin und her. Klar waren wir anfangs enttäuscht. Aber ich bin nicht nachtragend. Ich hätte mir das durchaus auch vorstellen können und vertraglich hatten wir uns geeinigt“, sagt der gebürtige Heidelberger.
Am Ende war es dann in erster Linie eine Entscheidung für die Heimat. Rupp baut in Weinheim ein Haus. Er betreibt in Heidelberg ein Restaurant. Und: Er hat, so bestätigt er gegenüber unserer Zeitung, das Angebot eines heimatnahen Klubs angenommen. Den Namen nennen weder Rupp noch Tobi Damm, nach Informationen unserer Zeitung soll es sich aber um Regionalliga-Aufsteiger VfR Mannheim handeln. Rupp würde in der kommenden Saison also auf den KSV treffen. Es würde für ihn ein freundschaftliches Duell, denn: „Ich werde mit einigen aus dem Team in Kontakt bleiben. Da sind viele gute Verbindungen entstanden.“
René Klingbeil muss so einen der Führungsspieler seiner Mannschaft ersetzen. Der Trainer hält sich zur Zeit für einige Tage in Kamerun auf, sieht ich bei dem Besuch auch Fußballspiele an. Am kommenden Montag starten die Löwen dann mit der Saisonvorbereitung. Sportdirektor Damm hofft, bis zum Start „noch drei oder vier Personalien verkünden zu können“. Er berichtet, dass vor allem die Verhandlungen mit einem neuen Torhüter weit vorangeschritten seien. Neben dem Nachfolger für Jonas Weyand suchen die Kasseler vor allem Spieler für die Positionen rechter Außenverteidiger, zentrales Mittelfeld und Sturmzentrum. Damm sagt dann aber auch: „Einen Eins-zu-eins-Nachfolger für einen Spieler wie Lukas Rupp werden wir nicht verpflichten können.“
Kassel – Als die Entscheidung feststand, da kam es eigentlich doch schon wieder überraschend, trotzdem bleibt: Es war letztlich ein nicht ganz abruptes Ende. Lukas Rupp verlässt den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel nun tatsächlich. Der 35 Jahre alte Ex-Profi hat sich entschieden, ein erneuertes Vertragsangebot der Löwen nicht anzunehmen. „Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, sie hat auch gedauert. Ich wollte mir absolut sicher sein, bevor ich sie treffe. Fakt bleibt aber auch: Es tut schon weh“, sagt Rupp gestern gegenüber unserer Zeitung.
Der Rückblick: Am 14. Mai hatte der KSV in einer Pressemitteilung die Trennung von den beiden Ex-Profis Rupp und Yannick Stark bereits verkündet. Vorstandssprecher Karsten Crede hatte in dem Schreiben nüchtern wirtschaftliche Gründe genannt: „Wir müssen die aktuelle Situation gesamtheitlich betrachten: Aufwand und Ertrag stehen derzeit nicht in angemessenem Verhältnis.“ Die emotionale Komponente aber hatten die Klub-Verantwortlichen komplett unterschätzt. Es folgte ein Aufschrei der Empörung. Kein Wunder, denn Rupp und Stark waren Eckpfeiler des in der Saison so dominant auftretenden und spielerisch überzeugenden Mittelfeldes, hatten erheblichen Anteil daran, dass der KSV am Ende auf dem sechsten Platz landete. Vor allem die spielerischen Qualitäten und Ideen Rupps machten häufig den Unterschied aus.
Der Aufschrei nach der Bekanntgabe der Trennung blieb nicht ohne Folgen. Sportdirektor Tobias Damm bezeichnet im Nachgang den Zeitpunkt der Veröffentlichung selbst als unglücklich. Aber: „Nach der Veröffentlichung der Personalien hat sich im wirtschaftlichen Bereich noch etwas getan.“ Die Verhandlungen wurden also noch einmal aufgenommen. Nach Informationen unserer Zeitung deutete bei Rupp bereits sehr viel auf eine Kehrtwende hin. „Es ging hin und her. Klar waren wir anfangs enttäuscht. Aber ich bin nicht nachtragend. Ich hätte mir das durchaus auch vorstellen können und vertraglich hatten wir uns geeinigt“, sagt der gebürtige Heidelberger.
Am Ende war es dann in erster Linie eine Entscheidung für die Heimat. Rupp baut in Weinheim ein Haus. Er betreibt in Heidelberg ein Restaurant. Und: Er hat, so bestätigt er gegenüber unserer Zeitung, das Angebot eines heimatnahen Klubs angenommen. Den Namen nennen weder Rupp noch Tobi Damm, nach Informationen unserer Zeitung soll es sich aber um Regionalliga-Aufsteiger VfR Mannheim handeln. Rupp würde in der kommenden Saison also auf den KSV treffen. Es würde für ihn ein freundschaftliches Duell, denn: „Ich werde mit einigen aus dem Team in Kontakt bleiben. Da sind viele gute Verbindungen entstanden.“
René Klingbeil muss so einen der Führungsspieler seiner Mannschaft ersetzen. Der Trainer hält sich zur Zeit für einige Tage in Kamerun auf, sieht ich bei dem Besuch auch Fußballspiele an. Am kommenden Montag starten die Löwen dann mit der Saisonvorbereitung. Sportdirektor Damm hofft, bis zum Start „noch drei oder vier Personalien verkünden zu können“. Er berichtet, dass vor allem die Verhandlungen mit einem neuen Torhüter weit vorangeschritten seien. Neben dem Nachfolger für Jonas Weyand suchen die Kasseler vor allem Spieler für die Positionen rechter Außenverteidiger, zentrales Mittelfeld und Sturmzentrum. Damm sagt dann aber auch: „Einen Eins-zu-eins-Nachfolger für einen Spieler wie Lukas Rupp werden wir nicht verpflichten können.“