solange das Auestadion nicht unter Heil Hitler Rufen abgefac

Alles rund um die 1. Mannschaft unserer Löwen.
Mission Impossible
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Beitrag von Mission Impossible » 14. Dez 2005, 18:20

dynamisch hat geschrieben:Wie meine Teilnahme an dieser Diskussion vielleicht zeigt, bin ich an einer Debatte interessiert. Sonst würde ich einfach in unserem nächsten Heft Teile von mails, die bei uns eintrudelten bzw. die Teile von Beiträgen hier abdrucken und der Öffentlichkeit zeigen, wie bekloppt doch die Fans vom KSV sind, ohne die Beiträge zu erwähnen, die sich nachdenklich und differenziert mit meinem Artikel auseinandersetzen. Das wäre Schmierenjournalismus, weil ich dann einfach denunzieren würde. Das ist nicht mein Interesse.
Ich will mich weder anbiedern noch beschönigen. Ich bleibe bei meiner Darstellung, dass der Aufruf des Vorstands ein Armutszeugnis ist. Ich stelle die nach wie vor unbeantworteten Fragen: Wie viele Vereine in Deutschland kennt ihr, die die eigenen Fans auffordern, zu Hause zu bleiben bei Auswärtsspielen? Ist das besonders schlau als Reaktion?
Und ich bleibe dabei, dass es beim KSV Fans gibt, die gewaltbereit sind und dass es Fans gibt, die rechtsradikal sind und es gibt Leute, die beides sind. Wie groß diese Minderheit ist, wie unter den Fans damit umgegangen wird bzw. umgegangen werden sollte, und wie der Verein aus Fansicht anders damit umgehen könnte, dazu könnt ihr ein Forum bekommen.

CV
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Vereine mit einer Anhängerschaft der Größenordnung des KSV Hessen und größer (bis z.B. Bayern München) haben immer schwarze Schafe. Das war so und wird immer so bleiben. Sich darüber aufzuregen ist legitim und ich finde es auch wichtig, sich damit konstruktiv auseinanderzusetzen. Allerdings: Für eine Stadt mit der Größenordnung Kassels ist doch die Anzahl der "schwarzen Schafe" äußerst gering. Denkt mal an die Zweitligazeiten zurück, wo Straßenschlachten zwischen mehreren hunderten gewaltbereiten Schlägern und Rechtsradikalen an der Tagesordnung waren. Wenn nach Kassel Schalke, Hertha, Offenbach oder Darmstadt kam, war hier die Hölle los. Und Kassel war damals in der gesamten Republik gefürchtet. Was wir heute in Kassel erleben, ist Kindergram. Und jetzt vergleicht die Anhängerschaft des heutigen KSV mal mit der Anhängeschaft ostdeutscher Oberligavereine oder mit denen von Bundesligisten. Ich glaube, es erübrigt sich jede weitere Diskussion.

Der Aufruf des Vorstands damals war dahingehend richtig, weil es für hessische Oberligaverhältnisse keine andere Wahl gab.

RWG

zoran

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