@ Pitscher
zum Glück denken nicht alle Leute so wie du, das zeigt alleine schon die Bereitschaft von vergangenem Sonntag, zumindest seine Unterschrift auf die Liste zu setzen.
Dass diese Leute nicht alle zur Demo kommen, sollte klar sein. Ebenso, dass die Unterschriftenaktion noch weitergehen muss, um die verantwortlichen Personen ins Grübeln zu bringen, ob ihr Plan wirklich so sinnvoll ist.
Das von dir kritisierte bisherige Fehlen von Lösungsansätzen ist nachvollziehbar. Aber das ist ja nur eine Momentaufnahme. Sowas geht nicht von heute auf morgen und wird auch nicht von der SC in Eigenregie durchgeführt, da hängen verschiedene Personen und Zusammenschlüsse mit drin, die sich gemeinsam Gedanken machen.
Was hat man davon, jetzt halbgare Ideen vorzutragen, die noch nicht gänzlich ausgereift sind?!
Der Hintergrund der Demo ist doch erstmal, die Stadt auf unser Anliegen aufmerksam zu machen. Zu zeigen, dass man die Pläne registriert, sie nachvollziehen kann, aber nicht gutheißt.
Um nicht gleich mit der „Anti-Anti-Anti “-Keule zu kommen, setzt man sich hin und überlegt:
„Gut, die Stadt braucht Geld, das Stadion gehört ihr, da ist es ihr gutes Recht, einen Verkauf der Namensrechte in Betracht zu ziehen. Das ist ein Problem, wie gehen wir dagegen an?! Die Lösung ist einfach: das Geld muss aus anderen Quellen kommen, um Sponsoren überflüssig zu machen.“
Wie dieses Geld nun beschafft wird ist die andere Frage und da gibt es verschiedene Vorstellungen.
Wenn man sich aber erstmal bemerkbar gemacht hat und die Stadt einen wahrnimmt, DANN kommt der Zeitpunkt, sich mit den entsprechenden Leuten zusammenzusetzen und diese Ideen vorzutragen.
Die Demo ist aber erstmal unumgänglich um das ganze a) zu verzögern und b) auf sich aufmerksam zu machen. Wer weiß wie schnell das jetzt alles gehen kann…potentielle Käufer können ruhig sehen, dass es eine Basis gibt, die mit ihrem Vorhaben nicht einverstanden ist, auch wenn sie das nicht abschrecken wird (Stichwort Bundesliga). Umso wichtiger ist es, eine breite Basis zu mobilisieren, die am gleichen Strang zieht und zeigt, dass es Bürger (Wähler!) gibt, die dieses Vorhaben nicht gutheißen, um es vorsichtig auszudrücken.
Ich bezweifele, dass sich die Stadt mit emotionalen Argumenten überzeugen lässt, die wollen ihr Geld, aber wir Fans, wir müssen uns bewusst werden, welche Tradition an diesem Namen hängt! Er lebt länger als die meisten von den Leuten, die Woche für Woche ins Stadion gehen. Und nur weil das Stadion umgebaut wurde soll es nicht mehr „unser Auestadion“ sein? Weil es anders aussieht? Dann erklär mal deiner Frau/Freundin, wenn sie mit kurzen Haaren vom Friseur kommt, dass sie nicht mehr aussieht wie „Sarah“, sondern eher wie eine „Nicole“. Die wird begeistert sein

Spaß beiseite. Ein seit 57 Jahren bestehender Name eines Stadions, in dem unser Verein Höhen und Tiefen erlebt hat, darf nicht abgeschafft werden als wäre er Makulatur. Er ist eine Institution. Mit ihm verbindet man Heimat und etliche von emotionalen Momenten.
Außerdem wäre das wohl nur der Anfang vom Ende. Irgendwann stünde man nicht mehr in der Nordkurve sondern im „SMA-Familienblock“ und auf der „K+S Erlebnistribüne“.
Jeder einzelne auf der Demo mehr zählt, es ist für niemanden ein große Aufwand, es geht um unser Auestadion. In diesem Sinne, wehret den Anfängen! Auestadion <3