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Re: M.Göker soll vorstandsposten angeboten werden

Verfasst: 2. Jun 2008, 17:13
von ben
..Sollte der Wunschkandidat zusagen, wird es an einem jedenfalls nicht fehlen - an großen Plänen: "Wenn ich das mache, muss die Perspektive 2. Bundesliga in den nächsten fünf Jahren realistisch sein", sagt Göker.
( http://www.hna.de/hptopnews/00_20080602 ... Ruder.html )

Re: M.Göker soll vorstandsposten angeboten werden

Verfasst: 2. Jun 2008, 17:38
von Gentile
MW hat geschrieben: ...Auch die Statuten des DFB lassen einen solchen Vereinsnamen schlicht nicht zu,ebenso gibt es eine Sperrklausel die Investoren daran hindert den Verein komplett zu übernehmen.
Stimmt. Noch, aber nicht mehr lange.
:-?

Re: M.Göker soll vorstandsposten angeboten werden

Verfasst: 2. Jun 2008, 17:46
von Gentile
Tja, ich bin da zwiegespalten.
Einerseits finde ich es toll, wie Mehmet sich so leidenschaftlich und finanziell in den vergangenen Jahren für den Verein und auch die Fans engagiert hat.
Andererseits befürchte ich, dass er sich aufgrund seines Engagements in so vielen verschiedenen sportlichen und finanziellen Bereichen und Regionen sehr leicht verzetteln könnte. Das könnte auch nach hinten losgehen.
Was wir auf jeden Fall brauchen, ist eine professionell organisierte, langfristige Strategie und damit verbundenen 100%-igen personellen Einsatz aller Verantwortlichen.

Re: M.Göker soll vorstandsposten angeboten werden

Verfasst: 2. Jun 2008, 17:46
von MW
Gentile hat geschrieben:
MW hat geschrieben: ...Auch die Statuten des DFB lassen einen solchen Vereinsnamen schlicht nicht zu,ebenso gibt es eine Sperrklausel die Investoren daran hindert den Verein komplett zu übernehmen.
Stimmt. Noch, aber nicht mehr lange.
:-?

Weil der Hörgeräteonkel aus Hannover das so will? Bild

Re: M.Göker soll vorstandsposten angeboten werden

Verfasst: 2. Jun 2008, 17:49
von J3ns
ben hat geschrieben:
..Sollte der Wunschkandidat zusagen, wird es an einem jedenfalls nicht fehlen - an großen Plänen: "Wenn ich das mache, muss die Perspektive 2. Bundesliga in den nächsten fünf Jahren realistisch sein", sagt Göker.
( http://www.hna.de/hptopnews/00_20080602 ... Ruder.html )
Also ich muss doch sagen, dass mich solche Zielsetzungen, wie die vom Herrn Göker doch sehr schocken. Dies liest sich für mich wie eine massive Aufrüstung und ein schneller aufgestrebter Aufstieg.
Es mag sein, dass ich zu pessimistisch denke und eine verklärte Vorstellung vom Fußball haben, allerdings bekomme ich beim Hören dieses Zitats Bauchschmerzen der übelsten Art. Es erinnert mich einfach zu sehr an Hoffenheim oder den FSV Frankfurt.
Auch ich bin nicht so naiv und denke, dass es ohne Sponsorengelder geht und alles, trotzdem denke ich gibt es einen Unterschied zwischen einem Trikotsponsoring und dem Einsetzen eines Sponsors in den Vorstand, besser gesagt auf die Position des "geschäftsführenden Vorstand".
Ich bin normalerweise nicht einer, der immer nur meckert und nach dem "Abstieg" in die 4. Klassigkeit fand ich es ok, dass der Verein nun verstärkt auf Spieler aus der Region setzen wird, da die finanziellen Mittel fehlen,
aber für mich zeichnet gerade dies den Verein aus.
Wenn ich professionellen Fußball sehen will kauf ich mir Premiere Abo, aber der KSV ist der Heimatverein aus Nordhessen und steht für diese Region.
Klar, ein M.G. hätte keine uneingeschränkte Macht, allerdings geht MIR PERSÖNLICH diese Macht bereits zu weit.
Mag sein, dass ich mit meiner Meinung hier im Forum sehr alleine stehe, aber ich befürchte das Allerschlimmste für die Zukunft, sollte es so kommen. Ich sehe lieber einen ehrlichen traditionellen KSV in Liga 3-5 mit Spielern aus der Region, die sich zerreißen für den Verein, als einen erkauften KSV ohne Wurzeln in Liga 2.
:oops: Ich muss auch persönlich für mich sagen, dass diese Nachricht mich wesentlich mehr trifft, als die Verfehlung des Ziels 3. Liga und der sportliche Abstieg.
Denn dies befürchte ich, ist ein Weg in die falsche Richtung für die Zukunft.

Re: M.Göker soll vorstandsposten angeboten werden

Verfasst: 2. Jun 2008, 17:50
von Gentile
MW hat geschrieben:
Gentile hat geschrieben:
MW hat geschrieben: ...Auch die Statuten des DFB lassen einen solchen Vereinsnamen schlicht nicht zu,ebenso gibt es eine Sperrklausel die Investoren daran hindert den Verein komplett zu übernehmen.
Stimmt. Noch, aber nicht mehr lange.
:-?
Weil der Hörgeräteonkel aus Hannover das so will?
Der, sowie die Pappnase aus dem Kraichgau, .....und, und, und.

Re: M.Göker soll vorstandsposten angeboten werden

Verfasst: 2. Jun 2008, 17:51
von Reiherwälder
Ich gebe dazu mal keine Bewertung ab, da ich bei dem Thema hin- und herwanke.

Fakt ist: Angesichts des Sponsorenboykotts gegen uns gibt es keine anderen Alternativen. Mit unserem jetzigen Etat sind wir am Limit angelangt. Die dritte Liga funktioniert bestenfalls ab 3 Mio. Euro, die zweite mit nochmal mindestens dem doppelten. Wir müssen uns da jetzt wirklich mal entscheiden, ob wir uns mit Wehen II und Sportfreunde Lotte auf immer und ewig zufrieden geben - oder ob wir angreifen. Und das geht halt nur mit Göker.

Re: M.Göker soll vorstandsposten angeboten werden

Verfasst: 2. Jun 2008, 17:58
von ULLE
Es ist nun mal so. Ohne Moos nichts los. Ich muß schon ehrlich gesagt schmunzeln: denn mit M.E.G. würde eine Richtung eingeschlagen werden, die noch vor ein paar Wochen Ketzerrufe provoziert hätte, wäre man damit gedanklich hausieren gegangen. Göker ist, wie auch andere seines Kalibers, ein Mensch, der mit Sicherheit nach dem Motto: mein Geld, meine Verantwortung und meine Entscheidung. Der Unterschied zu Hopp besteht dann nur noch darin: Hopp hat nichts mit dem operativen Geschäft zu tun und mehr Geld und keine Verfahren am Hals. Wenn einiger Kritiker hier konsequent wären, müßten sie diesen neuen Kurs genauso anprangern. Ich muß es nicht.... :wink:

Ich glaube daran, was Axel vernommen hat. Der Verein hatte kein Plan B in der Schublade und wäre ohne das Göker-Geld kaum noch handlungsfähig. Dies ist keine Kritik, sondern wohl bloßes Faktum. Die etwas rosigeren Zeiten haben halt ihren Preis...nur sollten wir nicht mehr heuchlerisch sein, wenn es um andere Mäzene geht. Der KSV steht an einem Wendepunkt: die Mitglieder haben zu entscheiden, was sie wollen.