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Verfasst: 26. Mai 2006, 11:59
von Carsten
Hessenlöwe Frank hat geschrieben:einfach der pure wahnsinn ich bin immer noch heiser mir fehlen die worte
ich habe NIEMALS ein so geiles und unglaublich spannendes spiel und eine so geile stimmung erlebt
alle von denen die da nicht dabei waren haben wirklich viel verpaßt so eine geile feier mit 4000 leuten
gestern habe ich mir nochmal den hr bericht angeguckt und muß sagen der war auch echt gut gemacht. spannend gute interviews alles
WIR SIND WIEDER WER!!!
Dem gibt´s nicht hinzuzufügen. Das war das Geilste, was ich seit 20 Jahren beim KSV erlebt habe. Alles war perfekt!!!
Bin jetzt so heiser und vom Auspfeifen des FSV immer noch so außer Puste, dass ich mir heute einen Urlaubstag gegönnt habe.
RWG
Carsten
Verfasst: 26. Mai 2006, 12:08
von Herr Künkel
Der KSV kann stolz auf seine Fans sein.
Die Stimmung in unserer Kurve war zweitligareif. Tolle Ideen mit den roten und weißen Schildern, klasse Transparente (den Brüll-Löwen fand ich besonders gut), Klatsch-Koordination und auch das Antwort-Rufen (hab mir auch die Kehle heiser geschrien) war nicht zu verachten. Einzig das Megaphon war etwas schwachbrüstig.
Die Bedenken von Hessenkampfbahn sind sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber die überwiegende Mehrheit von uns hat eine 1a-Visitenkarte im Süden abgegeben. Das war eine so tolle Atmo, wie ich sie beim KSV selten erlebt habe.
Dieses Finale könnte die Inital-Zündung sein, um das große Anhängerpotenzial, das dieser Verein nach wie vor hat, endlich wieder zu mobilisieren. Leute, was freu ich mich auf die Regionalliga...
Gruß, K.
Verfasst: 26. Mai 2006, 13:15
von Plüschlöwe11
Moin Leute !!!
Ich bin jetzt gerade mal soweit, dass ich die Augen ein wenig offen halten kann und muss sagen: ICH KANN´S NOCH IMMER NICHT FASSEN!
Jaaaaaaaaaa, es ist vollbracht!
Was ein Stress, was eine Spannung und was ein Zittern. Aber es hat sich gelohnt.
Olli Adler ist der Titan, was der gestern gehalten hat, ist unglaublich. Aber auch alle anderen haben ihren Anteil an diesem Erfolg. Suslik und Schönewolf in der Abwehr, Arnold als Lenker, Bauer als Fußball-Gott-Torschützenkönig und so weiter, uns so weiter...
Dazu mit Jens Rose, Jochen Gabriel und Holger Günter eine klasse Führungsetage.
Aber mein persönlicher Held ist der Trainer!
Ich habe ihn von Beginn an für einen guten Mann gehalten (immer schön meine Sportwissenschaftler-Brille auf

), aber seit ich ihn gestern in seinem geilen roten Anzug gesehen habe muss ich sagen: „Matze, du bist der Größte!“
So, nun werde ich meine Stimme pflegen (schön Teechen trinken), denn die hat bei der Feier im „Düs“ noch ganz schön gelitten. Und nachher am Rathaus will ich denn wieder mein neues Lieblingslied singen

– machst du mit Olli Z.?
Bis später, wir seh´n uns – wenn auch vielleicht etwas verschwommen...

Verfasst: 26. Mai 2006, 14:29
von Freibeuter
Übrigens ein,wie ich finde,wunderbar unauffälliger Schiedsrichter gestern.Diesem Spiel wirklich würdig!
Verfasst: 26. Mai 2006, 14:32
von KSV Bernd
Freibeuter hat geschrieben:Übrigens ein,wie ich finde,wunderbar unauffälliger Schiedsrichter gestern.Diesem Spiel wirklich würdig!
ja da geb ich dir recht ..fand in sehr gut
Verfasst: 26. Mai 2006, 14:34
von Zuppler
So, bin jetzt auch aufgestanden.
Die nächsten 2 Tage werde ich sowieso nicht nüchtern.
Der sportlich schönste Tag in meinem Leben. Der KSV hat gestern Geschichte geschrieben. Und an der überregionalen Reaktionen sieht man welchen Stellenwert dieser Verein in ganz Deutschland hat.
Zum Spiel nur eins noch:
1 oder 2 Situationen die O.Adler gestern gemeistert hat verdienen wirklich das Prädikat:
WELTKLASSE
Das hat sogar Hans Wulf hinterher gesagt.
Waren nach dem Spiel noch im Düsseldorfer Hof und haben mit der Mannschaft gefeiert. Die Spieler haben eine Polonaise nach der anderen durch die gesamten Räumlichkeiten veranstaltet.
Da wurden Männer zu Kindern.
Mit Tränen in den Augen hat der Präsi noch um 0:30 bei unserer Umarmung immer wieder gestammelt:"Unglaublich, wir haben es geschafft!!"
Emotionen pur, die man sein Leben lang nicht vergißt.
Laßt uns die Helden von Frankfurt heute Abend gebührend feiern.
Bis dann
Achim
Verfasst: 26. Mai 2006, 15:02
von Ahle Wurscht
FAZ von heute:
Kassel bringt den FSV noch zu Fall
Von Jörg Daniels
26. Mai 2006
Das Hörfunkinterview mußte Andre Laurito abbrechen. Der schnelle Verteidiger des FSV Frankfurt begann nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Hessen Kassel und dem verpaßten Aufstieg in die Regionalliga Süd hemmungslos zu weinen. Gar nicht ansprechbar war der Bornheimer Vorsitzende Michael Görner. Mit leerem Blick und Tränen in den Augen verschwand der Unternehmensberater in die Kabine. Carsten Hennig stand unterdessen regungslos am Spielfeldrand und schaute mit Wehmut hinüber in die Kurve, wo sich die feiernde Aufsteigermannschaft aus Kassel von ihren etwa 2500 mitgereisten Fußballanhängern lautstark hochleben ließ. „Eigentlich muß man sich fragen, ob irgend jemand etwas gegen den FSV hat“, sagte der Frankfurter Abwehrspieler fassungslos. „So viel Pech wie wir in den vergangenen Jahren kann man überhaupt nicht haben.“
33 Spieltage führten die Bornheimer diesmal die Tabelle der Oberliga Hessen an. Am letzten Spieltag wurde jedoch die Mannschaft von Trainer Matthias Hamann, die zwischenzeitlich elf Punkte Rückstand auf den FSV gehabt hatte, belohnt für ihre Aufholjagd. Eine feine Einzelleistung von Torjäger Thorsten Bauer, der in der 48. Minute mit seinem 25. Saisontor den entscheidenden Treffer zum 1:0 vor 7500 Zuschauern am Bornheimer Hang erzielte, beförderte die Spätstarter aus Kassel wegen der besseren Tordifferenz im letzten Moment in die dritthöchste Klasse. Das 1:0 sei sein „Lieblingsergebnis. Der Gegner rennt und rennt auf mein Tor, doch wir gewinnen“, frohlockte Oliver Adler inmitten der rot-weißen Festgemeinschaft. Mit einer famosen Leistung zwischen den Pfosten machte der Kasseler Torhüter die gut spielenden Frankfurter am Feiertag zum tragischen Verlierer.
Lizenzerteilung für Eschborn weiter gefährdet
Zu den schon feststehenden sportlichen Absteigern aus der Oberliga, Wattenbach und Ober-Roden, ist der SV Erzhausen am grünen Tisch dazugekommen. Der Verein von Trainer Thomas Epp erhielt vom Hessischen Fußball-Verband (HFV) aus wirtschaftlichen Gründen nicht die Zulassung für den Spielbetrieb in der vierthöchsten Klasse. Gut möglich, daß der Tabellendrittletzte, die SG Bruchköbel, nicht in die Landesliga absteigen muß. Denn die Lizenzerteilung für den Regionalliga-Absteiger 1. FC Eschborn durch den HFV ist weiter gefährdet. An diesem Freitag um 11 Uhr kommt es beim Hessischen Fußballverband zu einem finalen Gespräch der Parteien. „Ich weiß nicht, wie es ausgeht“, meinte der Präsident des HFV, Rolf Hocke, am Donnerstag. Die lange abstiegsgefährdete U 23 der Frankfurter Eintracht hat durch den 3:0-Erfolg in Vilbel und den Sprung auf Tabellenplatz elf auf jeden Fall die Oberliga gehalten.
Vor dem Aufstiegsendspiel in Frankfurt sprach der Kasseler Kapitän Thorsten Schönewolf von „unserem Champions-League-Finale. Das ist etwas ganz Großes.“ Mit der großen Herausforderung, innerhalb von 90 Minuten den Saisonverlauf mit einem Sieg sportlich gewissermaßen auf den Kopf zu stellen, kamen die Nordhessen aber nur bedingt klar. Das spielbestimmende Team vor großer Kulisse waren die Frankfurter. Dennoch: In der Pause habe er seinen Spielern gesagt, daß es eines der berühmten Eintorespiele werden würde, erzählte Hamann hinterher. Wegen der „perfekten Einzelaktion“ von Bauer und dem starken Torhüter Adler behielt der frühere Profi recht. Für die Fußballregion Nordhessen, glaubt der umjubelte Torschütze, bedeutet der Kasseler Aufstieg einen gewaltigen Schritt nach vorne.
„Die glücklichere Mannschaft hat heute gewonnen“
Die Frankfurter, die schon in den vergangenen Jahren mehrmals knapp gescheitert waren, dagegen wähnten sich in einem Albtraum. Von „tiefer Trauer und riesengroßer Enttäuschung“ berichtete Kapitän Bernd Winter später aus der Kabine. „Nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft hat heute gewonnen. Das ist das Tragische“, sagte Manager Bernd Reisig. Die Frankfurter wollen jetzt einige Tage Abstand gewinnen, um danach in aller Ruhe zu entscheiden, wie sie die kommende Saison in der Oberliga angehen. „Ich hoffe und denke, daß wir unsere kontinuierliche Arbeit fortsetzen werden.“ Wer nach so einer Partie die ganze Saison hinterfrage, „der kann nicht ganz dicht sein“, meinte Reisig.
Michael Blättel hat seine Bereitschaft signalisiert, als Trainer beim Meisterschaftszweiten weitermachen zu wollen. Zwei Endspiele am letzten Spieltag in der Regionalliga hatte er mit dem FSV Ende der neunziger Jahre gewonnen. Der Sieg über die VfB-Amateure war damals allerdings wertlos, da der FSV wegen eines Formfehlers und des Verlusts der drei Punkte in die Oberliga absteigen mußte. Jetzt das erste verlorene Finale von Blättel mit dem FSV. Ganz bitter für ihn: Erst im Dezember hatte er die Mannschaft von Gerhard Kleppinger übernommen - mit sechs Punkten Vorsprung auf den Rangzweiten.
Text: F.A.Z., 26.05.2006
Verfasst: 26. Mai 2006, 15:35
von Plüschlöwe11
Ich versteh jetzt nicht, warum die Frankfurter über "Glück" und "glücklichere Sieger" reden
Der FSV hatte einen riesen Vorsprung, den hat er ganz allein verspielt - das hatte nichts mit Kasseler-Glück zu tun.
Der FSV hätte die Meisterschaft längst für sich entscheiden MÜSSEN, doch dafür waren sie zu blöd.
Jetzt, wo es zum Endspiel gekommen ist von "Nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft hat heute gewonnen. Das ist das Tragische" zu labern, ist zwar aus der Enttäuschung heraus verständlich, jedoch vollkommen fehl am Platz!