Enthauptung eines Fußballgottes
Re: Enthauptung eines Fußballgottes
Mir fehlen die Worte, nicht nur weil alles schon geschrieben wurde, sondern weil es eine ohnmächtige Situation ist. Die vorhandene, nach und nach stärker werdende Vorfreude auf die neue Serie ist dahin. Die, aus meiner Sicht recht guten, bisher getätigten Neuverpflichtungen haben nicht den Hauch einer Chance, diese Ohnmacht zu vertreiben.
..............wie gesagt mir fehlen weitere Worte...................
..............wie gesagt mir fehlen weitere Worte...................
Re: Enthauptung eines Fußballgottes
O Ton Albrecht Striegel:„Sollen wir jetzt auch noch ein Sondertraining für Fußballgötter anbieten?“
Luftikus nicht erreichbar (Italienurlaub). Hock meint, es gebe noch 4 (!!) Stürmer beim KSV, die besser sind als Thorsten.
Ich wollte zumindest noch zum Pokalspiel gehen, das Geld spare ich mir jetzt auch noch.

Luftikus nicht erreichbar (Italienurlaub). Hock meint, es gebe noch 4 (!!) Stürmer beim KSV, die besser sind als Thorsten.
Ich wollte zumindest noch zum Pokalspiel gehen, das Geld spare ich mir jetzt auch noch.








Re: Enthauptung eines Fußballgottes
Schnurz hat geschrieben:Am meisten kann man sich jetzt eigentlich über das zentrale Einstellungskriterium Lepores kaputtlachen.
Merke:
Er hat die Mitgliederneuwerbung beim KSC revolutioniert.
Das gleiche betreibt er gegenwärtig auch beim KSV. Ich bin auf die Erfolgsmeldungen gespannt.
PS: Luftikus nicht erreichbar - Italienurlaub. Fussballgott absägen und dann in Urlaub fahren. KLASSE



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Re: Enthauptung eines Fußballgottes
das erste Spiel der neuen Saison werde ich mir bei dem Verein anschauen wo Thorsten hoffentlich spielt, dass müßten mindestens noch 500 weitere Fans tun dann verabschieden wir ihn dort.
RWG
recaro
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Re: Enthauptung eines Fußballgottes
flow92 hat geschrieben:das wird ja immer abenteuerlicher,was da an (angeblichen (traue der hna im algemeinen auch nicht weiter, als ich ein klavier schmeißen kann ) ) aussagen der gesamten führungsetage + trainer kommt![]()
ich sehe da momentan nur einen bis maximal zwei bessere/gleichwertige stürmer wie bauer, aber vielleicht hat hock ja noch nen mario gomez überreden können zu kassel zu kommen und wir wissen alle noch nichts davon![]()
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...striegel ...unglaublich![]()
....keim und forman sind fragwürdig,kann ich mir aber kein wirkliches urteil erlauben
...schönewolf hat viel von meinen ansehen verloren durch diese ganzen äußerungen
...lepore glänzt durch abwesehenheit...wenn er nichts sagt/macht,sagt/macht er zumindest auch nichts falsches
Luftikus: Bitte nach Probezeit NICHT übernehmen!
Re: Enthauptung eines Fußballgottes
Das hat nichts mit "feige" zu tun, Bernd, zumal ich nicht "weglaufe". Es ist eher das Ergebnis eines langen Prozesses. Meine Liebe zu diesem Verein war schon längere Zeit am Bröckeln (siehe auch meine oben erwähnten Beispiele). Ich hatte aus Frust und Enttäuschung über die traurige und blamable Entwicklung der Rückrunde lange in Erwägung gezogen, nächste Saison mehr zur Zweiten als zur Ersten zu gehen - weil ich ja irgendwie trotzdem an dem Verein hänge. Aber nachdem diese es dann der Ersten nachgemacht und den Aufstieg auch noch schnell verschenkt hat und einem somit noch nicht mal ersatzweise Vereine wie Flieden vergönnt sind, kommt nun auch das nicht in Frage. Und nachdem, was jetzt passiert ist, werde ich auch nicht die "verrückte" Idee realisieren, zu den Damen zu gehen, denn die spielen ja auch für diesen unter den gegebenen Umständen verachtungswürdigen Verein.Bernd RWS 82 hat geschrieben:...nachdem ich eine nacht drüber geschlafen habe sage ich nur - weglaufen ist feige. das machen (meiner meinung nach) nur leute die keine eier zeigen wollen oder haben. wir sollten verdammt nochmal druck auf die oberen herren ausüben. das geht meiner meinung nach nur über die mitgliedschaft, oder durch die anwesenheit im stadion. alles aufgeben was wir (du warst doch mit dabeiJens hat geschrieben: Enttäuschend finde ich, dass es sich der eine oder andere schon nach so kurzer Zeit anders überlegt hat und nun doch keine Konsequenzen ziehen will. Normalerweise müssten restlos alle Mitglieder aus diesem Drecksverein (bezogen auf die derzeitigen Verantwortlichen) austreten, und es dürfte kein Mensch eine Dauerkarte für die neue Saison kaufen - nur so würde mal "jemand" was merken, und es würde sich wirklich was ändern.) uns mit viel liebe seit 1998 aufgebaut haben - nee jens... der ksv ist die liebe meines lebens - die gebe ich nicht so einfach auf... ich will dafür kämpfen
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Ich habe gestern mein KSV-Mini-Trikot aus meinem Auto entfernt, weil ich mich schämen würde, mit diesem Verein in Verbindung gebracht zu werden.
Du kannst Dir sicher sein, dass ich sehr sehr traurig bin.
Aber so, wie man theoretisch auch die geschiedene Frau zum zweiten Mal heiraten kann, so wäre es auch theoretisch möglich, den Verein eines Tages wieder lieben zu lernen. Deswegen habe ich ja meine diesbezügliche Hoffnung entsprechend geäußert.
Einmal Schluss heißt nicht für immer Schluss, und gerade ein Trennungsjahr hat ja den Sinn, dass beide Seiten wieder zueinander finden. Ich hoffe halt nur, der KSV braucht nicht viele Jahre, um einem wieder "Gefühle" für ihn zu ermöglichen...
Re: Enthauptung eines Fußballgottes
Aloha. Eines vorweg: Ich glaube Schönewolf und fürchte, er wird der Nächste sein, der abspringen könnte.
Die Wut über die Aussagen eines Striegel hat sich keinesfalls gelegt bei mir, sondern ist angewachsen, je mehr ich darüber nachdenke. Nach der RB-Geschichte habe ich geschrieben, dass niemand frei von Fehlern ist und dass auch Striegel eine zweite Chance verdient hat, weil intelligente Menschen aus ihren Fehlern lernen. Striegel hat nicht daraus gelernt, einen Umkehrschluss kann jeder für sich ziehen. Ich erspare mir das, weil ich Striegel zutraue, in das nächste Fettnäpfchen zu treten, indem er einen Foren-User verklagt. Für mich ist dieser Typ im wahrsten Sinne zur "Persona non grata" geworden, ich wünsche mir, dass dieser Vogel nichts mehr mit meinem Verein zu tun hat. Striegel hat sich seinerzeit gebrüstet damit, Göker mitverhindert zu haben. Aber mit Göker hätten wir wenigstens ein Jahr 3. Liga gehabt, ehe wir zugrunde gehen...
Nach der JHV habe ich mich über mangelnde Demokratie in der Satzung beklagt. Jetzt haben wir tatsächlich eine Vereinsdiktatur: Hier wird Politik gemacht gegen vorsichtig geschätzt 90% der Mitglieder und diese bekommen so leicht nicht mal die Chance, die Verantwortlichen abzustrafen. Diese DDR-Satzung gehört verändert, abgeschafft oder eingestampft. Es wird Zeit, diesen Stümpern zu zeigen, dass sie nicht der Verein sind, sondern Vertreter, die diesen im Sinne der Mitglieder zu führen haben. Denn WIR sind der Verein! Reclaim the club! Sieg oder Spielabbruch!
Bei der Dickhaut-Posse habe ich mich aufgeregt, dass sich ein Aufsichtsrat nicht in sportliche Belange einmischen soll. Natürlich kann man sich alles zurechtlegen. Ich sehe aber im jetzigen Fall die Verbindung zu sportlichen Belangen nur noch begrenzt gegeben. Es geht diesmal um viel mehr: Die Rettung des Vereins, wie ich ihn kenne. Ich wünsche Holger Günter, der vielleicht neben Charly Wimmer der letzte gute und vor Allem unbefleckte Geist in diesem Verein ist, ein gutes Händchen. Der arme Kerl wird vermutlich ähnlich leiden. Bitte hau' auf den Tisch!
Ich persönlich sehe momentan nur eine Möglichkeit, das Porzellan wieder zu kleben (da bleiben zwar immer Risse, aber die Kaffeekanne funktioniert wieder): Eine Integrationsfigur muss nun den Laden übernehmen. Jemand, dem man vertrauen kann und der den Löwen im Herzen trägt. Könnte man doch bloß Jens Rose zurückholen
Auch er hat es nicht verdient, dass sein Werk von Dilettanten zerstört wird. Jens, wenn es eine einzige winzige Chance gibt, Dich dazu zu bewegen, noch einmal für von mir aus auch nur ein einziges Jahr das Ruder zu übernehmen und einen Nachfolger aufzubauen (z.B. Bauer nach seiner Karriere!) - nur um das Schlimmste abzuwenden - dann hilf uns! Deine Zweitfamilie braucht Dich, wie nie zuvor.
Ich schließe mich Frosch und Lokalmatador an: Schluss mit dem Gerede! Holen wir uns UNSEREN Verein zurück!
Übrigens: Exzellenter Kommentar von Frank Ziemke - erneut!
Die Wut über die Aussagen eines Striegel hat sich keinesfalls gelegt bei mir, sondern ist angewachsen, je mehr ich darüber nachdenke. Nach der RB-Geschichte habe ich geschrieben, dass niemand frei von Fehlern ist und dass auch Striegel eine zweite Chance verdient hat, weil intelligente Menschen aus ihren Fehlern lernen. Striegel hat nicht daraus gelernt, einen Umkehrschluss kann jeder für sich ziehen. Ich erspare mir das, weil ich Striegel zutraue, in das nächste Fettnäpfchen zu treten, indem er einen Foren-User verklagt. Für mich ist dieser Typ im wahrsten Sinne zur "Persona non grata" geworden, ich wünsche mir, dass dieser Vogel nichts mehr mit meinem Verein zu tun hat. Striegel hat sich seinerzeit gebrüstet damit, Göker mitverhindert zu haben. Aber mit Göker hätten wir wenigstens ein Jahr 3. Liga gehabt, ehe wir zugrunde gehen...

Nach der JHV habe ich mich über mangelnde Demokratie in der Satzung beklagt. Jetzt haben wir tatsächlich eine Vereinsdiktatur: Hier wird Politik gemacht gegen vorsichtig geschätzt 90% der Mitglieder und diese bekommen so leicht nicht mal die Chance, die Verantwortlichen abzustrafen. Diese DDR-Satzung gehört verändert, abgeschafft oder eingestampft. Es wird Zeit, diesen Stümpern zu zeigen, dass sie nicht der Verein sind, sondern Vertreter, die diesen im Sinne der Mitglieder zu führen haben. Denn WIR sind der Verein! Reclaim the club! Sieg oder Spielabbruch!
Bei der Dickhaut-Posse habe ich mich aufgeregt, dass sich ein Aufsichtsrat nicht in sportliche Belange einmischen soll. Natürlich kann man sich alles zurechtlegen. Ich sehe aber im jetzigen Fall die Verbindung zu sportlichen Belangen nur noch begrenzt gegeben. Es geht diesmal um viel mehr: Die Rettung des Vereins, wie ich ihn kenne. Ich wünsche Holger Günter, der vielleicht neben Charly Wimmer der letzte gute und vor Allem unbefleckte Geist in diesem Verein ist, ein gutes Händchen. Der arme Kerl wird vermutlich ähnlich leiden. Bitte hau' auf den Tisch!
Ich persönlich sehe momentan nur eine Möglichkeit, das Porzellan wieder zu kleben (da bleiben zwar immer Risse, aber die Kaffeekanne funktioniert wieder): Eine Integrationsfigur muss nun den Laden übernehmen. Jemand, dem man vertrauen kann und der den Löwen im Herzen trägt. Könnte man doch bloß Jens Rose zurückholen

Ich schließe mich Frosch und Lokalmatador an: Schluss mit dem Gerede! Holen wir uns UNSEREN Verein zurück!
Übrigens: Exzellenter Kommentar von Frank Ziemke - erneut!
When the going gets weird, the weird turn pro. It never got weird enough for me.
Hunter S. Thompson
VIVA MADIBA! VIVA MANDELA!
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Re: Enthauptung eines Fußballgottes
der oben genannte kommentar von gonzo - quelle: http://www.hna.de
Am Tag nach der Ausbootung von Thorsten Bauer beim KSV Hessen werden die Schäden für den Verein immer deutlicher. Die Fans prangern die Art des Umgangs mit ihrem langjährigen Idol massiv an, wenden sich ab von einem KSV, der sich derart kalt präsentiert. Einer der Sätze, die immer wieder fallen: „Das ist nicht mehr mein Verein.“ Vielleicht dämmert Christian Hock und Giuseppe Lepore langsam, welch eklatante Fehleinschätzung sie da getroffen haben.
Die Reaktionen des Vorstandes zeigen allerdings, dass nicht jeder erkannt hat, wie schief diese Sache gelaufen ist. Wenn Albrecht Striegel glaubt, im Zusammenhang mit Bauers Kaltstellung von „professionellem Handeln“ sprechen zu müssen, dann bleibt nur Kopfschütteln. Herrn Striegel sei da der Blick zu Borussia Dortmund und dessen Umgang mit Dede empfohlen. Das, Herr Striegel, war der professionelle Abschied von einem Spieler, mit dem die Anhänger sich identifizieren.
Was in Kassel derzeit passiert, ist dagegen einfach niveaulos. Und stolz kann der KSV nur noch darauf sein, dass seine Fans das erkennen.
Fernab von allen Emotionen bleibt aber auch festzustellen: Hock und Lepore haben sich mit ihrer Entscheidung massiv unter Zugzwang gesetzt - und das ausgerechnet in einer Phase, in der die Stimmung nach dem verpatzten Aufstieg eh mehr als schlecht war. Nun ist sie ohne jede Not explosiv geworden, weil sie beim KSV nicht in der Lage waren, einzuschätzen, wie wichtig die Rolle eines Idols ist, das über 20 Jahre die Knochen für seinen Verein hingehalten hat. Die Fans werden das so schnell nicht vergessen. Hock hat sich mit Bauers Ausbootung in dieser Art selbst zum Siegen verdammt.
Das ist genauso sicher wie der immense Imageschaden, den der KSV in diesen Tagen erlitten hat. Denn noch immer laufen drei Spieler mit bestehendem Vertrag, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, ihre Extrarunden. Es bleibt der Eindruck eines Arbeitgebers, der seine Arbeitnehmer durch Strafe zur Aufgabe mobben will.
der kommentar von frank ziemke... mal wieder ein sehr, sehr guter


Am Tag nach der Ausbootung von Thorsten Bauer beim KSV Hessen werden die Schäden für den Verein immer deutlicher. Die Fans prangern die Art des Umgangs mit ihrem langjährigen Idol massiv an, wenden sich ab von einem KSV, der sich derart kalt präsentiert. Einer der Sätze, die immer wieder fallen: „Das ist nicht mehr mein Verein.“ Vielleicht dämmert Christian Hock und Giuseppe Lepore langsam, welch eklatante Fehleinschätzung sie da getroffen haben.
Die Reaktionen des Vorstandes zeigen allerdings, dass nicht jeder erkannt hat, wie schief diese Sache gelaufen ist. Wenn Albrecht Striegel glaubt, im Zusammenhang mit Bauers Kaltstellung von „professionellem Handeln“ sprechen zu müssen, dann bleibt nur Kopfschütteln. Herrn Striegel sei da der Blick zu Borussia Dortmund und dessen Umgang mit Dede empfohlen. Das, Herr Striegel, war der professionelle Abschied von einem Spieler, mit dem die Anhänger sich identifizieren.
Was in Kassel derzeit passiert, ist dagegen einfach niveaulos. Und stolz kann der KSV nur noch darauf sein, dass seine Fans das erkennen.
Fernab von allen Emotionen bleibt aber auch festzustellen: Hock und Lepore haben sich mit ihrer Entscheidung massiv unter Zugzwang gesetzt - und das ausgerechnet in einer Phase, in der die Stimmung nach dem verpatzten Aufstieg eh mehr als schlecht war. Nun ist sie ohne jede Not explosiv geworden, weil sie beim KSV nicht in der Lage waren, einzuschätzen, wie wichtig die Rolle eines Idols ist, das über 20 Jahre die Knochen für seinen Verein hingehalten hat. Die Fans werden das so schnell nicht vergessen. Hock hat sich mit Bauers Ausbootung in dieser Art selbst zum Siegen verdammt.
Das ist genauso sicher wie der immense Imageschaden, den der KSV in diesen Tagen erlitten hat. Denn noch immer laufen drei Spieler mit bestehendem Vertrag, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, ihre Extrarunden. Es bleibt der Eindruck eines Arbeitgebers, der seine Arbeitnehmer durch Strafe zur Aufgabe mobben will.
der kommentar von frank ziemke... mal wieder ein sehr, sehr guter



"You´ll never walk alone KSV Hessen Kassel" Seit dem 6.10.1974 bis zum Tod !
"Man kann sich eine neue Freundin suchen, aber keinen neuen Verein !"(Campino)
"Man kann sich eine neue Freundin suchen, aber keinen neuen Verein !"(Campino)