Stimmt, wenn ein Verein etwas weiter oben spielt, muß man damit rechnen, daß er die Namensrechte am Stadion verkauft. Wer fing eigentlich damit in Deutschland an? Mir selbst fiel das bei Fürth wohl zum ersten Mal auf, daß sie nicht mehr am Ronhof, sondern im Playmobil-Stadion kickten. Der Name hörte sich so richtig beschissen an. Die bisher gelungeste Namensumwandlung geschah für mich noch in Hamburg. Der Name Volksparkstadion hatte schon etwas Biederes, da klang AOL-Arena schon ganz nett, auch wenn ich ganz bestimmt kein AOL-Kunde mehr werde. Andere künstliche Stadiennamen klingen richtig pervers, muß ich sagen. Übrigens ging mir die Umbenennung des Betzenbergs in Fritz-Walter-Stadion (das war sogar noch vor Fürth) auch total gegen den Strich, und ich fand es damals richtig geil, daß Lautern danach erst einmal etliche Heimniederlagen kassierte. Anstelle von Fritz Walter hätte ich die Umbenennung aber im Vorfeld abgelehnt. Schade, daß er es nicht gemacht hat.Freibeuter hat geschrieben:Seh ich genauso.Die Stadien in z.B. Bochum oder Osnabrück haben auch schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel und wurden umbenannt.Was nicht heißen soll,dass ich einen Wechsel befürworte.Aber ob ein Name jetzt 'ne "Institution" ist oder nicht interessiert die entsprechenden Leute doch nicht.Siehe Westfalenstadion,Frankenstadion,usw.becks-pirat hat geschrieben:burni82 hat geschrieben:LÄCHERLICH!!!
Eine solche Idee wäre wohl bei neuen Stadien / Fußball-Arenen durchzuführen, aber bestimmt nicht bei einem 53 Jahre alten und ehrwürdigen Stadion wie dem Kasseler Auestadion.
Der Name "Auestadion" ist (nicht nur) in Nordhessen eine Institution!
Das ist doch einem Sponsor egal wie ahle das Ding is. Guck doch den Bornheimer Hang an, ist häßlich und heißt jetzt auch nach ner Bank.
Zum Auestadion: Eine Umbenennung nur für die Stadtkasse ist natürlich für den Popo. Und ich halte 500.000 Euro im Jahr für sehr vermessen. Das schaffen ja etliche Bundesligisten nicht.
EDIT: Oma-Gisela-Stadion
