Aber recht hat er, der Freddy... Um Freddys Theorie von grauen Latten und Pfosten nochmal in einem erweitertem Ausschweif ins Spiel zu bringen...
[...Tschulldigung dass ich mich wiederhole aber ich glaube es ist ein kleiner Nachteil für uns, dass die Torpfosten und die Latte grau sind.
Treffer in ein strahlend weises Tor sehen schöner aus, weil man das Tor einfach viel besser sieht, gerade im Fernsehen.]
Lösung Flutlicht? Okay, alte viel diskutierte Leier, die hier aber wieder greifbar zum Nachteil wird. Und der Rest der Republik muss ja den Eindruck bekommen, dass Kassel tatsächlich die Hauptstadt von nordhessisch Sibirien ist, der Dauerzustand eine Gratwanderung zwischen Dämmerung und Nebel des Grauens, der da allwöchentlich im hr zu sehen ist.
Man kann ja nicht nur darauf hoffen, dass die Traumtore in weiterer Regelmässigkeit – auch mal im optisch ansprechendem Sommer fallen. Optik spielt neben der sportlichen Ästhetik unterbewusst sicher eine sehr große Rolle - sowohl im Fernsehen, als auch als erlebarer Komfort für die Zuschauer im Stadion. Freitag-Abend-Spiele wären der sicher (Zuschauer-)Hit, besonders am Anfang. Attraktion Flutlicht, ein neues Gefühl! Ich nehme an, dass wenn Flutlicht schon da wäre, wär es an solchen eher trüben Tagen wie den letzten beiden Heimspielen auch schon zusätzlich eingeschaltet, ist ja nicht nur für die dunkle Nacht gedacht. Das kommt sicher auch im Fernsehen besser rüber.
Was soll so ein Ding kosten? 750.000? Also durch +/- 70.000 Zuschauer mehr wieder reingeholt, keine 4 Spielzeiten, wenn man weniger als 1000 zusätzliche Gäste (= "nur" 20% mehr Zuschauer) über 4 Spielzeiten reinholt – aber eine Investition für Jahrzehnte. Ähnlich wie eine neue Tribüne würde auch Flutlich Zuschauer locken, das Gefühl nicht „nur“ in einem Nachkriegstadion mit neuem Dach zu spielen, in dem Petrus bei schlechter Laune das Licht ausschalten kann.
Zurück zum Thema: Die Zuschauer kämen aber durch regelmässig gewählte Tore der Woche, des Monats, des Jahres und des Jahrtausends locker rein - wenn die Benachteiligung durch flutlichtloses Spiel endlich ausgemerzt wird, naja, etwas gewagte Meinung. Das gleiche endlose Verzögerungs-Spiel wie beim Ausbau Kassel-Calden. Lethargie statt geradliniges Handeln der Kasseler Politik, ein altes Spiel. Auf jeden Fall sitzt der KSV immer noch auf einem Potential an "Zuschauern" , die (noch) nicht zu Spielen erscheinen - allein schon die ganzen enttäuschten Fans aus Zweitligazeiten, die noch die Theorie vom nicht-gewollten Aufstieg in Liga 1 vertreten. Neue Tribüne und Regionalliga sind ein guter Anfang, das schon damals diskutierte Flutlicht gibts aber immer noch nicht, über 20 Jahre später, könnte aber das entscheidende Zeichen sein - denn schliesslich ist und war es schon indirekt DER Knackpunkt für viele, die dem KSV den Rücken gekehrt haben. ein Zeichen und ein Symbol, Altes über Bord zu schmeissen. Solang Flutlicht nur ein Name ist, kann man immer noch sagen, siehste, jeder Dorfsportplatz hat Flutlicht, aber wohl kein deutsches Stadion in dieser Größe keines, beim KSV hat sich ja immer noch nix geändert...
Okay, okay, schon wieder abgeschweift, aber was solls.
Also zurück zu Arnolds Marc und seinem Schnibbelfuss.
Jeder noch mal in sich kehren, im Namen welcher Omas und Opas, Eltern, Söhne und Töchter, Schwager und Schwippschwestern noch nicht für Arnold abgestimmt wurde. Hab leider nur ne kleine Familie, aber der Verteiler war voll.
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