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Verfasst: 8. Mai 2007, 18:04
von Petri
mika rwe hat geschrieben:@ petri
das hatte ich schonmal irgendwo gelesen.wenn ichs wieder finde stell ichs ma rein.oder falls ein anderer noch was weis bitte reinstellen.dort wurde zwar geschrieben das schon ein anderer hauptsponsor bereit steht aber nicht in dem umfang wie wella.das würde eine baldige rückkehr weiter erheblich erschweren.
Es wird so oder so verdammt schwer. Die Mannschaft wird auseinanderbrechen, Leistungsträger wie Leitl, Mendez oder Mavraj werden gehen. Und Geld ist bei uns eh immer knapp.
Der Fisch stinkt vom Kopf her. Dort müssen wir erstmal wieder für "saubere" Verhältnisse sorgen. Erst wenn wir ein solides Fundament, sprich Führung haben, schaue ich weiter in die Zukunft. Nichtsdestotrotz wäre es schon enorm wichtig Wella als Hauptsponsor zu halten. Wir wollen ja wenigstens die Oberliga halten

Verfasst: 14. Mai 2007, 11:43
von DLT
Pfiffe für die Sieger
Erfolg gegen Kaiserslautern II kann Fans von Darmstadt 98 nicht versöhnen / Personeller Umbruch bei Abstieg
VON SEBASTIAN GEHRMANN
Es lag eine fast schon gespenstische Stille über dem Stadion am Böllenfalltor. Im Stehblock auf der Gegengerade, dort, wo die Ultras der Lilien das baufällige Rund für gewöhnlich in ein stimmungsvolles Meer aus Blau und Weiß tauchen, herrschte gähnende Leere. Weil der Abstieg in die Niederungen der Oberliga unausweichlich scheint, hatten die treuen Anhänger aus Protest eine Halbzeit lang hinter der Tribüne ausgeharrt. Transparente zierten den leeren Block. "Einsicht ist der erste Weg zur (Ver)Besserung", "16 Trainerwechsel in 15 Jahren", "Mitgliederbeiträge nur für Topverdiener" und "Vier Abstiege" war da zu lesen. Selbst als sich der Block nach dem Seitenwechsel füllte, kam die Szenerie im Stadion einer Geisterkulisse gleich. Es gab ein paar vereinzelte Pfiffe und jedes der vier Tore, mit denen der SV Darmstadt 98 beim 4:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern II neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfte, wurde von wütenden "Vorstand raus"-Rufen begleitet.
Schwaches Krisenmanagement
Am vergangenen Donnerstag, einen Tag bevor gegen das abgeschlagene Ligaschlusslicht pflichtgemäß drei Punkte eingetütet werden sollten, hatte es ein Treffen zwischen der in Ungnade gefallenen Mannschaft und dem frustrierten Anhang gegeben. Genützt hatte es nichts. Warum, dafür fand auch ein sichtlich angefressener Gerhard Kleppinger keine passende Erklärung. "Fragen sie die Fans", lautete die lapidare Antwort des Darmstädter Trainers, der wie das Gros seiner Spieler nach dem Abpfiff grußlos in die Kabine flüchtete. Innerhalb der Mannschaft herrscht Unverständnis darüber, warum sich der Unmut der Zuschauer, der sich vor allem gegen das Präsidium richtet, nun über den Spielern entlädt. Die Verantwortlichen zeichnen sich derweil nicht unbedingt als souveräne Krisenmanager aus. Zum wiederholten Mal verweigerte Präsident Karl-Heinz Wandrey eine Stellungnahme mit dem Hinweis, sich doch bitte an den Medienbeauftragten des Vereins zu wenden.
Nicht zufällig spricht Sport-Manager Tom Eilers, der zwischen den Stühlen sitzt, davon, "dass wir die Kommunikationsproblematik innerhalb des Vereins in den Griff bekommen müssen". Von einer "Entfremdung zwischen allen beteiligten Gruppen" ist die Rede.
Den Riss zu kitten, der den Traditionsverein spaltet, wird überaus schwierig sein. Das Präsidium hatte gegen den Willen von Mannschaft und Ex-Trainer Gino Lettieri das Saisonziel unnötig hoch gesteckt und so eine überzogene Erwartungshaltung erzeugt. Das Verhältnis zwischen Mannschaft und Umfeld war seit dem ersten Spieltag gespannt. Mangels Alternativen hatte Lettieri ein Dutzend Spieler aus Bayreuth mitgebracht, die seit Monaten als Sündenbock herhalten müssen. "Wie ein Alexander Konjevic hier bei seiner Einwechslung angefeindet wird, ist unfair und nicht zu akzeptieren", sagt Eilers. "Offensichtlich müssen wir uns ohne Unterstützung an den eigenen Haaren aus der Scheiße ziehen." Was bei nur noch drei Spielen und nach wie vor fünf Punkten Rückstand inzwischen nahezu unmöglich erscheint.
Der Abstieg nimmt mehr und mehr Gestalt an, und hinter den Kulissen laufen die Planungen für die Oberliga mittlerweile auf Hochtouren. Die Mannschaft, die in dieser Saison einen Etat von 1,1 Millionen Euro verschlingt und nach Angaben von Wandrey damit so kostspielig sein soll wie die aus dem Vorjahr, steht vor dem abermaligen Umbruch. Den meisten Spielern wurden bislang lediglich Verträge für ein weiteres Jahr in der Regionalliga angeboten. Nun wird neu verhandelt, wobei Spieler wie Kapitän Stefan Leitl auf eine solche Offerte kaum eingehen werden. Alberto Mendez, Sebastiao, Achim Pfuderer, Echendu Adiele, Mergim Mavraj, Marcus Mann, Nico Beigang und Markus Beierle werden den Verein wohl verlassen. Die Zukunft von Trainer Kleppinger ist ebenfalls ungeklärt. "Ich habe zu dem Thema meine eigene Vorstellung, und ich glaube, diese auch umsetzen zu können", sagt Eilers. Derweil hat der Verein zwei Nachwuchsspieler unter Vertrag genommen. Namen nannte Eilers nicht.
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Dokument erstellt am 13.05.2007 um 19:56:01 Uhr
Erscheinungsdatum 14.05.2007
Verfasst: 20. Mai 2007, 15:41
von Supermario
naja Lilien das wärs dann wohl, so wie es im Moment aussieht, Trainer Kleppinger hat ja ne Wahnsinns Bilanz, in Frankfurt 1 Platz abgerutscht und somit nich aufgestiegen und mit Darmstadt den Platz gehalten Respekt Herr Kleppinger

Verfasst: 20. Mai 2007, 16:38
von bannedfromthepubs
VfB II gegen Stefan Leitl weiterhin 1:1 Noch 10 Minuten!
Verfasst: 20. Mai 2007, 16:42
von bannedfromthepubs
VfB II gegen Stefan Leitl 1:2

Verfasst: 20. Mai 2007, 16:43
von esteban
1:2...sie leben noch.
Leitl allerdings mit fünfter gelber Karte ist nächste Woche gegen Ingolstadt nicht dabei!
Verfasst: 20. Mai 2007, 16:50
von bannedfromthepubs
Darmstadt gewinnt 2:1! Entscheidung vertagt.
Verfasst: 20. Mai 2007, 17:27
von Arnee
Tja die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt
MFG Arne